Gräfenstein - Death Born CD Reviews

Review by interregnummusik.de

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Manchmal nehmen die Gedanken beim Hören bestimmter Musik durchaus kuriose Wege. Zum Beispiel wären GRÄFENSTEIN mit „Death Born“ die ultimative Scheibe, wenn man von irgendwoher zurückkehrt, wo einem über Wochen Black Metal verwehrt worden ist. Bei diesem völlig losgelösten Geknüppel von drei Wahnsinnigen geht einem nach der längeren Abstinenz erst einmal einer ab. Mit „Infected Prayer“ oder „Death Word“ wird man dermaßen durchgeschüttelt, daß auch die letzten Vergnatztheiten von einem fallen. Obendrein bekommt man neben ein paar expressiven Melodien wuchtige Thrash-Riffs aufs Maul geklatscht, daß die Hose rutscht. GRÄFENSTEIN existieren seit 2000 und formierten sich aus einer namenlosen Thrash-Kapelle. Daher mögen vielleicht noch ein paar Einflüsse übriggeblieben sein, die dem festen Black-Metal-Gerüst jedoch nur ein paar Streben zum besseren Halt verpassen. Einen wesentlichen Anteil an der nahezu unfaßbaren Brutalität der Songs auf „Death Born“ hat der die Hörgänge zerfetzende Gitarrensound. Der haut auch dann noch alles weg, wenn die Band nicht durchgehend die Kettensäge bedient, sondern technische Versiertheit demonstriert. Das klappt immer nur dann nicht, wenn das Zusammenspiel mal nicht jene Präzision erfährt, die nötig wäre, um GRÄFENSTEIN absolute Perfektion nachzusagen. Aber – wir wissen es – das muß beim Black Metal nicht sein. Das, was GRÄFENSTEIN mit Unzulänglichkeiten „verbocken“, machen sie mit einer Atmosphäre aus Haß, Gestörtheit, Agressivität und Wut wieder wett. Eine Anerkennung in Form eines Geißbock-Schädels gibt es für das großartige Pseudonym des Baßisten. Der heißt nämlich Hackebeil.

Wertung: 9 von 10 JUB

Review by Yapi.de

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Hallo Community. Heute berichte ich mal wieder nach etwas längerer Zeit über ein Musik Album. Der Musik Genre wird nicht jedem Geschmack treffen, so ist es aber mit der Musik und die Geschmäcker. Es kann nicht jeder alles mögen. Anfangs tat ich mich mit dieser Art Musik genauso schwer und stelle mich einwenig auf Kriegsfuß mit Black Metal oder auch Death Metal. Durch mein Hobby ,das Webradio betreiben als Moderator bin ich auf irgend wie auf einer Art gezwungen mich auch mit dieser Musik Richtung zu beschäftigen. Meine Metal Sendung hat mittlerweile eine kleine Hörergruppe gefunden und da wurde ich von Hörern auf dieser Band, über die ich euch heute schreibe aufmerksam gemacht. Aber gut der Vorworte hier nun mein Review über Gräfenstein - Death Born.

Die Band Mitglieder
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Greifenor - Gesang, Gitarre
Hackebeil - Bass
Ulvernost - Schlagzeug

Das Trio von Gräfenstein haben es nicht nur Namentlich insich. Schaut man sich die Gesichter auf der Webseite genau an oder auch die Bilder des Album oder auch ältere Scheiben so erkennt man das sie Ihrem Musik Genre alle Ehre machen. Weiß geschminkt mit schwarzen Augenrändern Demonstrieren den Black Metal Ihrer Auffassung nach. Die Band hat selbst aber wenig am Hut mit der Burg Gräfenstein sollte einer auf die Idee kommen dieses damit vergleichen zu wollen. Gräfenstein ist eine Deutsche Band auch wenn die Namen der Musiker auf ein anderes Land schließen lässt, Gegründet wurden sie im Jahre 2000.

Zum Album Death Born

Death Born-frei übersetzt soll es wohl heißen Tod Geboren. Ein Titel der mehr oder weniger klar die Musik Richtung wieder gibt. Ein Titel der wieder mal alle Kritiker bestätigt das alles was sich Metal bezeichnet mit Tod und Teufel zu tun haben muss. Sicherlich bei Gräfenstein die sich in diesem Bereich bewegen und hinzu Black Metal als Musik Genre spielen und verkörpern, ein naheliegendes Spektrum ist. a Kommen wir zum Album, wie beginnt man am besten eine schwer lastige Musik, ich als Gitarrist eben so aus dem Heavy Metal Bereich würde ein solches Album im Bereich Black Metal versuchen Technisch auf zuwarten. Gräfenstein machen genau das, das Album Death Born beginnt Schnell und Technisch aus gereift. Mit dem Titel Infected Prayer bekommt der Hörer eine ordentliche Ladung Krach ins Ohr die er nicht so schnell wieder heraus bekommt, der Sound frisst sich direkt in den Gehörgang ein und bleibt eine weile dort. Die Riffing sind besonders interessant und haben auch ein sehr großen wider Erkennungs- wert und es erscheint als würde eine Horde Panzer über die Ohren fahren und würden alles nieder machen was sich in den Weg stellt. Impulsant wird es das man immer nur denkt Black Metal ist nur stumpfes gebrülle und Musikalisch einseitig, Gräfenstein haben bei der Komposition keines wegs vergessen das es auf Ihren Instrumenten möglich ist Melodien zu spielen. So wird man auf Death Born die nötigen Melodie teile in erster Linie als Überraschung feststellen und dann bemerken das klingt tatsächlich nach Musik Unschwer zu vernehmen ist das dem Hörer ein Album gegen übersteht wo ein extrem besonders guter Drummer den Ton angibt. Auf dem Death Born Album steht das Schlagwerk von Ulvernost wie eine Mauer, die Arbeit des Drummer ist mehr als Lobenswert und ist hier wirklich hervor zuheben. Für Gitarristen wie Greifeor, ist es da manchmal schon schwer an einem Drummer dieser Art mit zuhalten aber auch hier scheint mehr als nur Harmonie zwischen den beiden Musikern zu sein. Diese Harmonie kann man auf dem Album dann sehr gut hören den Greifenor gelingt es an den Drummer sich zu messen und mit zuhalten und liefert eine sehr gute Gitarrenarbeit. Beim Gesang und das ist der Punkt bei mir persönlich habe ich mich bis heute immer schwer getan, denn ich bezeichne es als Urwald Verständigung unter Artgenossen, man versteht gleich null. Ich will aber nicht sagen das der Gesang auf Death Born schlecht ist ich würde ihn als solide und hörbar bezeichnen wenn man diese Musik mag und begeistert ist davon. Zu schnellem Black Metal so zu singen, dass der Gesang überragend ist und im Hörer selbst einiges bewegt, das ist ganz schwer, weil man sich ja eben der Marschrichtung der Instrumente anpassen muss. Insofern sollte man sich einfach an dem Feuerwerk erfreuen. Damit der Hörer aber auch bemerkt das es ein zusammen spiel von dem Trio gibt kann man sich mit dem Titel Strom of Maggots ein wie ich finde sehr gutes Beispiel an hören. Hier ist klar und deutlich zu erkennen das Geschwindigkeit und Sensibles Gefühl Kombinier bar ist. Wieder hervorzuheben ist auch bei diesem Titel das Schlagzeug fulminante Arbeit.

Mein Fazit:

Sicherlich bin ich etwas festgefahren in meiner Musik Richtung die sich doch mehr auf dem Viking Metal ( Pagan Metal ) Powemetal und Klassic Metal bezieht. Neben Dimmu Borgir die mir als Black Metal Band sehr gut gefallen ist man dann als Fan dieser Musik Genre einwenig verwöhnt. Gräfenstein haben es da sicherlich etwas schwer sich da fest zufahren , was nicht heißt das diese Band keine Fans haben. Jedoch mit dem Album Death Born konnten sie mich mehr oder weniger doch begeistern. Death Born ist ein Album das man nicht unbedingt Typisch für dieses Genre bezeichnen sollte, denn das würde es verschlechtern. Die einfachste Bezeichnung für dieses Album ist Es geht hier zur Sache schnell und schnörkellos. Abschließend möchte ich noch schrieben, dass die Musik technisch und auch in allen weiteren Belangen wirklich klasse ist. Für mich eines der stärksten Werke die ich kennen gelernt habe, wenn es um schnellen und brachialen Black Metal geht.

©whitejunglehb1 2008

Review by Metal1.info

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

GRÄFENSTEIN schlagen also erneut zu: Nach „Silence Endless“ folgt heuer „Death Born“, wozu ich gar nicht viel mehr sagen kann, da mich das Vorgängerwerk nicht wirklich mitreißen konnte. Wobei man erwähnen sollte, dass ich mich auch nicht soviel mit dem Album beschäftigt habe. Was hingegen mein Interesse an „Death Born“ immens stärkte, ist die Tatsache, dass unter anderem der Sänger von Dark Tribe einen Gastauftritt beisteuert. Nun denn, genug der Vorworte. Rasant und technisch versiert geht es los, das Trio setzt sich direkt mit „Infected Prayer“ im Gehörgang fest, GRÄFENSTEIN trumpfen schon jetzt mit einem markanten Riffing auf und stampfen quasi alles nieder. Dabei vergessen GRÄFENSTEIN aber keineswegs, der Musik noch den nötigen Hauch Melodie zu verleihen. Ulvernost verrichtet seine Arbeit wirklich vorzüglich, richtigen Trommelwänden steht der Hörer gegenüber. Daran versucht Greifenor freilich mit seiner Gitarre anzuknüpfen und dies gelingt ihm auch, der Hörer wird schier hinweggefegt von diesem furiosen Auftritt der Jungs. Zum Gesang muss man aber keine allzu großen Reden verfassen, jener ist schlicht solide. Klar, zu schnellem Black Metal so zu singen, dass der Gesang überragend ist und im Hörer selbst einiges bewegt, das ist ganz schwer, weil man sich ja eben der Marschrichtung der Instrumente anpassen muss. Insofern sollte man sich einfach an dem Blastfeuerwerk erfreuen. Ein sehr gutes Beispiel für die Kombinierung von Geschwindigkeit und Gefühl ist übrigens „Storm Of Maggots“. Hier sirrt die Gitarre, die Riffings schwingen quasi noch in den Lüften im von der Musik entfachten Orkan. Dazu ein fulminantes Drumming und gen Ende endlich mal der Bass. Melodisch ist es aber schon viel früher, bevor die Musik das Klimax erreicht hat und in der Geschwindigkeit fällt (denn erst da kommt der Bass so vordergründig zum Einsatz). Einen wichtigen Punkt möchte ich dann auch noch ansprechen und zwar ist es ungemein förderlich für das Interesse, welches man am vorliegenden Album im Optimalfall besitzt, dass die Tracks fast allesamt um die vier Minuten lang sind. Genau die richtige Länge, um ein Lied, welches jetzt keine super tiefgründige Botschaft in sich trägt, voll auszufahren und nicht künstlich zu verlängern. Tja, „Death Born“ ist ein Werk, für das man keine großen Formulierungen aufbieten muss, das würde dem Album nicht gerecht werden. Hier geht es schnell und kontinuierlich zur Sache, weshalb ich abschließend einfach nur noch sagen möchte, dass die Musik technisch und auch in allen weiteren Belangen wirklich klasse ist. Für mich eines der stärksten Werke des Jahres, wenn es um schnellen und brachialen Black Metal geht.

Patrick Käseberg 7 /10


Review Legacy Magazin

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Sie hassen alles, und ihr Basser heißt Hackebeil – das kann ja lustig werden. Wird es aber nicht. Denn GRÄFENSTEIN vertonen ihren Multi-Hass gekonnt und ohne Kompromisse. Mit rasenden Riffs und keifenden Krächtzern von Greifenor (der bei drei Songs sangliche Unterstützung von Dark Tribe und Akrival erhält) und dem treibenden Sturmgewehr-Drumming Ulvernosts zerkloppen Dir GRÄFENSTEIN die Fresse – und alle Zweifel, dass es die Herrschaften aus der Hauptstadt vielleicht nicht ernst meinen könnten. Die Band-Wurzeln liegen im Thrash – und damit reichern sie ihre rasante Reise zum schwarzen Tod immer wieder an. So entsteht eine Atmosphäre, die vielleicht mit Desaster zu vergleichen ist, nur irgendwie urwüchsiger, schwärzer, böser, fieser.

Was GRÄFENSTEIN auf ihrer vierten Veröffentlichung (davon zwei Demos) machen, ist alles andere als neu, keineswegs originell oder sonst was. Es ist einfach nur Spott für Kaufhaus-Blackies. Oder eben purer Hass.

11/15 Punkten (SM)

Review gefunden bei Amazon.de

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Ich war wirklich überrascht, dass es so was überhaupt noch gibt, sieht man von wenigen Ausnahmen ab. Überflüssig auf jeden Song einzeln einzugehen, spielerisch aus meiner Sicht hervorragend, aber so wie ich Black Metal mag, schnell und ohne Kompromisse. Für all jene, die auch heute noch auf Black Metal der alten Schule stehen und das auch noch ordentlich produziert.

Review by Deafsparrow.com

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Death Born is only Grafenstein’s second full-length but judging by the creativity that went in its making and the musicality displayed, one could take it as their tenth album. And in black metal standards, this easily surpasses any level of musicianship one would expect from a band at this stage in their career. Death Born is impressive. The album flows as one piece, the songs are clearly separated and the distinct architecture of each song makes Death Born a rarity in the realm of black metal.

The speed of the music is ravaging. Sure, machine gun tempos prevail about 75% of the time, but there is much more than that and as you get deeper into Death Born you come to realize the superiority of this satanic German trio. “Infected Prayer” opens up proceedings. Here we have to talk about the speed of it all; the impressively tight yet thoroughly human drum blasts, the blurry yet eloquent riffing, the ghostly voice speaking and twisting vowels into tangible pain. The song has its changes, a more standard beat within shows how expert this sounds.

Come “Storm of Maggots” and get past the fifty second break and Grafenstein turns into a war metal machine. A fucking bulldozer flattening everything in sight. The quantity of quality riffage is astonishing. Axeman warrior and vocalist extraordinaire Greifenor could get a gig teaching Metal Guitar 101 to anyone from Dave Mustaine to Kirk Hammett. The song itself is impressive, at times blinding, at others rolling such a killer sound is impossible to remain untouched.

The first time I listened to Death Born I came to the realization of its greatness once I heard fourth track “Wrath Cult”; an orgy of riffs shapes something that’s at the same time horrid and touching. Like in most of their arrangements, this track is also sectioned in different speeds and what could only be described as a breakdown halfway into the fourth minute gives way to intermittent riffs and carefully arranged chords. Here Grafenstein reveal themselves as master craftsmen of satanic fury. Death Born is a true lesson in how black metal should sound in this day and age, and that is ageless.

4,5/5

Review by Voices from the Dark Side

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Fast and furious Black Metal with lots of Thrash Metal influences from this German band. This is actually their second full length, and a powerful one if you ask me. The first thing that strikes is the intensity of this recording. The sound of the album, recalls the sound of the MAYHEM debut album, specially the guitars, and to a lesser extent the atmosphere of early DARK FUNERAL. They also use a lot of melodic interludes, but played at a frantic pace, that makes them sound fresh. The Thrash Metal influence comes from their land too, mainly KREATOR, which in songs like 'Storm Of Maggots' can be clearly hear. Also, the bass work is very good, doing really a rhythm section to sound like it is supposed and not only following the guitars all the time. Some parts also recall of IMMORTAL, like the song 'People Has Failed' with a very intense drumming, which sounds like war march. The band knows how to use some melody here and there, they also know where to use some more Thrash riffs and some furious Black Metal sounds, in a way few bands have tried, and that makes them also interesting. By mixing those elements, they have created something which sounds different but at the same time retains a very dark essence. Yes, some songs tends to sounds a bit alike, but you need to give this one more than a listen to realize that they have created truly a great recording of intense and blasting Black Metal with many Deathrash sounds, and a very interesting performance. This is how I like extreme Metal. It is on my top list for this years and you better run to get this one.

Great band. Julian Nuñez

Review by VS Webzine France

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Oui, cet album n'est pas tout jeune et en voyant sa date de sortie, j'ai même hésité à en faire la kronik pour ne pas jurer avec la politique du site qui consiste à se concentrer sur les nouveautés du paysage métallique. Cependant, je suis bien vite revenu sur ma décision si tôt la galette insérée dans le lecteur. "Death Born" est donc le second album des Allemands de GRÄFENSTEIN sorti il y a un peu plus de deux ans. Ne disposant que très peu d'infos sur le groupe, tout ce que je pourrais vous dire c'est qu'il s'est formé en 2000, a sorti trois demos et un premier album en 2005. Si j'ai jugé bon de vous parler de "Death Born" malgré son âge avancé, ce n'est non pas parce que j'y suis obligé, mais bel et bien car ce second opus des Teutons est une orgie de folie furieuse, un album de Necro Black Thrash m'ayant mis une claque monumentale.

Pour bien vous figurer le contenu de "Death Born", essayez donc d'imaginer le mélange du Black/Death Thrashisant de formations comme DARKEST HATE WARFRONT ou REVELATION OF DOOM, associé à la frénésie d'un KATHARSIS. C'est exactement ce que vous retrouverez durant les quarante-six minutes de cet album. Un chant des plus morbides, de la rythmique fulgurante, de la saturation à profusion et des titres tous plus virulents les uns que les autres, GRÄFENSTEIN vous fera comprendre la véritable définition du mot extrême.

Crasseux, malsain et absolument dément, "Death Born" exalte un bon vieux Thrash Old School grâce à la fureur du Black Metal. Rarement un album se sera révélé être aussi intense, GRÄFENSTEIN ne lève jamais pied et ne vous laisse aucun répit, mais c'est en contrepartie ce qui pourrait le desservir aux yeux de certains. D'aucuns trouveront l'album probablement trop long pour le style pratiqué et je peux le concevoir, la prod totalement raw risque également d'en rebuter plus d'un, en revanche ce qui reste indéniable c'est l'effet coup de poing "Death Born".

Je trouve cela quand même dommage qu'un album de cette qualité n'est pas réussi à faire parler de lui depuis sa sortie en 2007. J'avoue que je ne connaissais pas GRÄFENSTEIN avant de recevoir "Death Born" mais je vais dès à présent me pencher sur "Silence Endless", le précédent méfait du groupe, en espérant qu'il soit aussi bon que le brûlot que j'ai actuellement entre les mains.


Review by Metallized

Gräfenstein - Death Born CD (Black Hate Productions)

Die Band Gräfenstein entstand im Jahre 2000 eigentlich aus einer Thrash Metal Band. Der Kurs wurde dann Richtung Black angepeilt und zwei Jahre später kam die erste Demo heraus. Zu dieser Zeit bestand die Band aus 3 Mitgliedern: Greifnor, Ulvernost und die qualifizierte, auch bei Zorn und Mondwolf tätige, Basskraft Astaroth. 2003 wurde ein weiteres Demo veröffentlicht und es wurden viele Livekonzerte gespielt. Ein Jahr später verließ die Basskraft die Truppe wieder und das verbliebene Duo hat sich auf die Aufnahmen ihres ersten Albums konzentriert, um dieses dann 2005 mit Black Hate Productions zu veröffentlichen. Kurz darauf wurde der freie Platz am Viersaiter durch Hackebeil, welcher bis heute diese Position innehält, ersetzt und das Touren und Konzerte geben konnte fortgesetzt werden. 2006 begannen auch schon die Aufnahmen für’s aktuelle Album Death Born, welches dann 2007 im "Temple Of Disharmony" gemastert wurde. Wie der Vorgänger, so ist auch das neuste Werk über Black Hate Productions erschienen und da wären wir nun. Auf dem Album gibt es sogar bei drei Liedern gesangliche Gastauftritte mit den Sängern der Bands Dark Tribe und Akrival. Gräfenstein haben wieder, wie es auch schon bei Silence Endless der Fall war, eine gehörige Portion aggressiven und technischen Black Metals mit Thrash Elementen abgeliefert, der zu überzeugen weiß. Neben dem üblichen Knüppelsalven und finsteren Melodien finden sich zahlreiche, technische Feinheiten, die den Liedern mehr Individualität verleihen. Zudem lässt sich eine klare Steigerung zum letzten Album feststellen, sowohl was den Sound angeht, als auch bei der Durchdachtheit der Lieder. Teils so frostig und rau wie z.B. Graupel, Asmodeus, 1349 oder Tsjuder und dabei so melodisch gestaltet wie z.B Dark Funeral, Naglfar, Horncrowned oder The Legion. Dabei wird ein undergroundiger, nicht zu sauber und auch nicht zu roher Sound verwendet. Man möchte sagen, für die Musik, die Gräfenstein machen, genau richtig. Mit 46 Minuten ist das Werk auch nicht nur ein Snack für zwischendurch, sondern eine richtige Portion, der es noch lediglich an etwas Abwechslung mangelt. Wer die Jungs mal Live erleben will, wird bald die Chance dazu haben, denn nach der Death Born Tour Ov Brazil 2007 in Südamerika, welche man diesen September absolviert, wird sich das Trio zu einer Europa Tour aufschwingen und dabei auch einige Städte in Deutschland ansteuern

Asmodeus 7.5 /10

 

Gräfenstein - Death Born

Tracklist:

01. Infected Prayer
02. Praise The Dead Born
03. Storm Of Maggots
04. Wrath-Cult
05. Pervertation Skull
06. People Has Failed
07. Death Word
08. Useless Nativity
09. Art Of Devastation
10. Witness Of Annihilation
11. Aetztod