ANCIENTBLOOD - THE PROFANE HYMNS OF THE SOVEREIGN
DARKNESS MiniCD
Review by Metal1.info ![]()
Ancientblood - The Profane Hymns of the Sovereign Darkness CD (Black
Hate Productions)
Als ich “The Profane Hymns Of The Sovereign Darkness” das erste Mal
in den Händen hielt, dachte ich ungefähr: “Ausgezeichnet, endlich ein
Album von den Jungs!” Doch allzu bald wurde mir bewusst, dass ANCIENTBLOOD
ungleich Ancestors Blood sind und ich mich somit zunächst umsonst freute
und letztlich also auf ein mir bis dato unbekanntes Soloprojekt stoßen
sollte bzw. stieß. Das oben genannte Album ist genauer gesagt eine Art
Minialbum, vier Lieder umfasst „The Profane Hymns Of The Sovereign Darkness“,
welche eine Gesamtspieldauer von knapp 17 Minuten besitzen.
Schnell und dreckig geht es direkt zur Sache, keinerlei Einstimmung
oder dergleichen wird vorgenommen, Mantus krächzt (fast) sofort äußerst
räudig los, das Riffing ist sehr eingängig und simpel gestrickt, bietet
aber ebenso kurzweiliges Vergnügen. Das Schlagzeug ist sehr solide gespielt,
man kann nicht meckern, aber auch nicht weitere Worte dazu verlieren,
da es lediglich hintergründig den Takt vorgibt und sonst eben mehr Beiwerk
ist, respektive das Tempo hier und da verändert. Ohnehin muss man festhalten,
dass der Opener „Offer Your Blood For Satan“ dem Hörer einen sehr leichten
Einstieg in dieses Album bietet. Die Gitarre gibt sich treibend und
spielfreudig, animiert das Auditorium quasi zu freudigem Lauschen. Das
Gekrächze, übrigens mit Hall unterlegt, ist neben weiteren schon genannten
Eigenschaften roh und emotional, es sprüht vor Leidenschaft. So geht
es auch weiter, wobei man durchaus anmerken darf, dass „Dark Sovereignity“
für das simple Vorgehen von Mantus vielleicht schon zu lang ist. Klar,
nur kurze Stücke sind nicht unbedingt toll, jedoch sollte man einfach
schauen, was die eigenen Stärken sind, beziehungsweise wo man eben besser
ist. Aber gut, dieser Faktor fällt hier nur marginal ins Gewicht, das
Lied ist schließlich recht gut.
„The Enthroned Lord Of The Abyss“ bietet dem Hörer dann den wohl inbrünstigsten
Gesang, hier wird das Leid richtig hinausgeschrien. Mantus faucht und
krächzt, was die Kehle zugesteht, wirklich sehr schön und vor allem
beeindruckend. „Profane Devotion“ beginnt zunächst langsam, behält auch
im weiteren Verlauf eine nachdenkliche Note bei. Zwar überwiegt das
treibende, sehr gefällige Spiel, je weiter „Profane Devotion“ voranschreitet,
die dunklen, abschätzenden Gedanken, welche dem Lied impliziert worden
sind, schwingen aber zu jeder Zeit mit. Besonders intensiv wird dieses
Gefühl freilich, wenn die Gitarre sinistre Töne aufspielt und den Hörer
in seine Geisteswelt transportiert.
„The Profane Hymns Of The Sovereign Darkness“ überzeugt eigentlich auf
ganzer Linie. Natürlich ist das Album kein Nachweis von Finesse und
filigraner, virtuoser Spielkultur aber das kann man eben nicht von jedem
Künstler respektive jeder Band verlangen. „The Profane Hymns Of The
Sovereign Darkness” gefällt - und das von Mal zu Mal mehr. Da der Künstler
im Booklet schreibt, Promos gibt es eh nicht (nicht, dass man das Booklet
eh nur lesen kann, wenn man sich die Scheibe zugelegt hat)), empfehle
ich einfach einen Kauf dieser meiner Meinung nach wirklich sehr guten,
brasilianischen (wer hätte das gedacht?) Ein-Mann-Combo.
Bewertung: 7/10 Redakteur: Patrick Käseberg
Review by Bloodchamber ![]()
Ancientblood - The Profane Hymns of the Sovereign Darkness CD (Black
Hate Productions)
Im Jahre 1999 gegründet, gab es von dem brasilianischen Projekt ANCIENTBLOOD
erst vergangenes Jahr mit der hier vorliegenden Mini-CD „The Profane
Hymns Of The Sovereign Darkness“ ein erstes Lebenszeichen, im Übrigen
die Neuauflage der 2001 erschienen Demo.
Dieses kann sich durchaus hören lassen; das Ein-Mann-Projekt aus Rio
de Janeiro lässt dabei deutliche Hommagen an einige Gruppen anklingen,
unter anderem an zwei norwegische Formationen aus Kolbotn und Sandnes.
Denn was DARKTHRONE zu ihrer „Transilvanian Hunger“- und „Under a Funeral
Moon“-Ära geschaffen haben, könnte hier ebenso Pate gestanden haben
wie CARPATHIAN FOREST, insbesondere mit ihren älteren Veröffentlichungen.
Auch der Name NARGAROTH schwirrt einem beim Hören der EP immer wieder
im Kopf herum. Dabei denke ich jedoch weniger an erhabene Stücke wie
„Prometheus“, sondern eher an rockiges Material alá „Black Fucking Metal“.
Ganz kurz möchte ich auch noch auf VENOM und CELTIC FROST verweisen.
Allgemein setzt Mantus (ANCIENTBLOOD in Person), wie man wahrscheinlich
schon vermuten kann, auf die Kraft der alten Schule beziehungsweise
auf weniger sphärischen, tiefgründigen, sondern mehr rohen, kräftig-kalten
Black Metal. Das Wechselspiel rhythmischerer, langsamerer Riffs und
rasanterer, weniger komplexer Schwarzmetall-Läufe gibt den Ton an und
wird dementsprechend von mal stampfenden, mal wütenderen Schlagzeugklängen
begleitet. Der keifende, recht stimmungsvolle Gesang fügt sich dabei
harmonisch ein und gereicht den Liedern zu einer Stimmung, die einen
teils schon etwas zum Mitgehen verleitet.
Man darf dabei nichts überaus Besonderes erwarten, aber ein wenig Abwechslung
und ein paar kleine Akzente lassen sich feststellen. Hat man wieder
einmal Lust auf rauchig-felsiges, raues und rockig-rotziges Schwarzgut,
kann man mit „The Profane Hymns Of The Sovereign Darkness“ durchaus
die eine oder andere feine Minute verbringen.
Stefan Ehrhart 7/10
Review by Voices from the Dark Side ![]()
Ancientblood - The Profane Hymns of the Sovereign Darkness CD (Black
Hate Productions)
This four song opus of darkness is actually the re-release of one of
the demos of this Brazilian band on MCD. They play a mid-tempo form
of raw, yet somehow melodic Black Metal, with really pissed off vocals.
Comparing this to DARKTHRONE is probably a good reference. Although
this was recorded for a demo, the sound is more than competent, just
for my taste the guitar sound could be louder. It might be me, but I
can also detect some MOTÖRHEAD influences here and there, and now
to think about it the vocals are in the early BURZUM vein, although
a bit more tolerable. There are only four songs here, with the last
one 'Profane Devotion' being the best one, which shows more of a Thrash
Metal approach, although maintaining the Norwegian Black Metal influences
all the way. If you are a fan of the mentioned bands, you will surely
enjoy this one, as - although quite unoriginal, it is enjoyable. Supposedly
a full-length is expected soon and if they came to a natural progression
(let’s say minimal and just a better production) it will be interesting.
Oh, and the band name is not to be separated as ANCIENT BLOOD, it s
ANCIENTBLOOD, yep, all together.
Julian Nuñez
Review by Vampire Magazine ![]()
Ancientblood - The Profane Hymns of the Sovereign Darkness CD (Black
Hate Productions)
The Brazilian gruesome twosome known as Ancientblood have been slithering
through the underground since 1999, releasing only two demo’s and a
four-way split of Darkthrone, Hellhammer and Bathory-inspired old school
black metal. This EP entitled “The Profane Hymns of the Sovereign Darkness”
is actually a re-release of the 2002 demo of the same name, for the
first time pressed onto a nicely packaged CD for those unlucky enough
to have missed it first time around.
With a raw as fuck production and vocals that could skin a rhino, these
four mid-to- fast-paced songs are filled to the brim with that primitive
energy (think Archgoat or “A Sorcery Written In Blood” era Gorgoroth)
that make the listening experience far greater than the sum of its parts.
Opening with “Offer Your Blood For Satan” it becomes clear quite quickly
that originality is at the very bottom of Lord Mortus’ creative headspace,
instead opting for a sound that has been regurgitated to the point of
turning itself inside out.
Unlike most others, however, Ancientblood are able to write what are
simply fucking great songs drenched in enough authenticity and a genuine
sense of unease to make this stand out from the millions that can barely
play with their cocks, never mind a guitar.
Infiltrated with elements
of Hellhammer/Venom/Bathory-inspired blackened thrash both “Dark Sovereignty”
and album closer “Profane Devotion” stir up a filthy air that will no
doubt tweak the nostril hairs of those still buried in the festering
soils of the early/mid nineties. Genuinely disturbing and gloriously
grim “The Profane Hymns of the Sovereign Darkness” is a fine taster
for the debut full length due to be released later this year.
Dave Waite
Review by VS Webzine France ![]()
Ancientblood - The Profane Hymns of the Sovereign Darkness CD (Black
Hate Productions)
Black Hate est un label géré par un petit malin. En même temps que le The Arrival Of Satan (qui sera chroniqué par votre serviteur très très bientôt), il a glissé de la manière la plus fourbe qui soit cet EP des brésiliens d’Ancientblood. Si je dis fourbe, c’est parce que d’une part, cet EP date de 2007, et d’autre part, le groupe a changé de nom et a déjà sorti un album sous leur nouveau nom (Vinterthron). Si je me fais l’honneur de cette chro, c’est parce que, un, VS chronique tout ce qu’on lui envoie. Deux, le EP n’est pas long (17 minutes). Et enfin trois, parce que ça défonce bien sa mère.
En effet, malgré le fait que Ancientblood soit brésilien, le duo faisait du black metal bien furax, dans la plus pure tradition du genre, avec du Satan, des clichés, et pas d’éléments pollueurs extérieurs. Les mecs, ils te foutent le grim, une petite ambiance satanique agrémentée d’un peu d’alcool d’anaconda, ils te foutent les potards sur 11 et branchent le 4 piste, et c’est parti mon kiki. 17 minutes d’un BM sauvage, agressif, emmené d’un chant criard et haineux. Ils te foutent également des passages mid-tempo dévastateurs (le 4e morceau !!) à t’en faire tomber les plumes de la parure de cérémonie. Du bon BM old school comme il faut, dans la lignée des Bathory, Darkthrone, Celtic Frost.
4 morceaux sauvages, malsains, directs, c’est tout ce qu’il me faut pour vous parler rapidement, mais plein d’entrain de ce groupe. Le tout serti dans un artwork sombre et occulte. Merci donc au label d’avoir été fourbe, et d’avoir glissé discrètement ce CD. Ce genre de découverte fait le bonheur des chroniqueurs (enfin, seulement quand la fourberie est de qualité.
Bewertung: 7,5 / 10
Review by Metallized ![]()
Ancientblood - The Profane Hymns of the Sovereign Darkness CD (Black
Hate Productions)
Das brasilianische Projekt Ancientblood um Lord Mantus, dem musik- und
szeneaktiven Künstler, welcher noch in anderen Bands wie Darkest Hate
Warfront und Mysteriis als Keulenschwinger tätig ist, schreitet stetig
voran. Aus diesem Anlass wurde noch einmal die erste Demo aus dem Jahre
2001 auf CD gebrannt. Dies dient allerdings nicht nur dem Ziel der weltweiten
Vermarktung, es soll auch die Wartezeit auf das erste, 8 Tracks lange,
Album "Reign ov Opposites" verkürzen, welches sogar noch dieses Jahr
veröffentlicht werden soll. Die Klampfen auf räudig gestimmt, das Schlagzeug
auf devot begleitend bis dominant knüppelnd, legt das brasilianische
Duo, ohne die Zeit mit so etwas wie einem Intro oder einleitenden Tönen
zu verschwenden, los und prügelt uns eine geballte Ladung charaktervoller
Schwarzmasse entgegen. Der Gesang ist wirklich etwas besonderes, bietet
er doch eine überaus geniale Mischung aus Gekrächze, Gekreische und
Geheule, zu einer Masse des Hasses verschmolzen. Ohne jedes Lied in
seine Einzelteile zerlegen zu müssen kann man, oder eher gesagt ich,
allumfassend sagen, dass die Lieder einfach nur fetzen und der Sound
für ein enormes Feeling sorgt, lediglich die Abwechslung liegt bei so
viel Gnadenlosigkeit etwas brach nach längerer Beschallung. Ancientblood
haben da ein wirklich groovend-rockiges Stück aus der Vergangenheit
wiederbelebt, welches sich hörbar an Old-School Vorbildern wie Venom,
Hellhammer, Celtic Frost, Burzum und Darkthrone orientiert. Sollte sich
das musikalische Niveau auf dem kommenden Album gehalten, oder womöglich
sogar gesteigert haben, dürfen sich alle Fans traditionelleren Gescheppers
auf einen saftigen Batzen Black Metal freuen. Bis es jedoch soweit ist,
gibt die EP ein würdiges Überbrückungsstück für die Wartezeit ab.
Bewertung: 7,5 / 10
Review by Metalglory ![]()
Ancientblood - The Profane Hymns of the Sovereign Darkness CD (Black
Hate Productions)
Mit „Ancient Blood“ ist eine brasilianisch-satanische Black Metal Combo am Start, die ihre Wurzeln in den alten Sachen von Burzum, Darkthrone und Venom sieht.
Und was sie musikalisch auf ihrem Debüt „The profane hymns of the sovereign darkness“ bieten, kann sich durchaus hören lassen.
Allein auf diesen Titel der Mini CD wird so manche Kapelle neidisch schielen. Leider kann ich dem Booklet der CD nur schwerlich entnehmen, wer für was in der Combo zuständig ist, da sich dunkelgrau auf schwarzgrau in extrem kleiner, verschnörkelter Schrift grade zu superb lesen lässt.
Die Gitarren sind eingängig und die Breaks, die durch stampfenden Bassparts eingeleitet werden, kommen auch sehr gut. Auch die Stilumbrüche vom Black ins fast schon, doomig monoton-melancholische, sind recht gut.
Doch wo Licht, da auch Schatten. Und richtig viel Schatten wirft für mich leider der Sänger hier. Dessen schriller, pfeifiger Gesang, der sich anhört, als wenn ein Zug in den Bahnhof einfährt und anbremst, verhagelt mir dann das Gesamtbild doch etwas.
Für eine Mini CD geht’s noch aber auf einem kompletten Album möchte ich den nicht hören.
So, meine erste Bewertung in der 4er Kategorie. Zu mehr reicht’s nicht, aber grottenschlecht ist es auch nicht.
Auf der bandeigenen Homepage, die ich mittlerweile ausfindig machen konnte, kann man sich von zwei der Songs selbst ein Bild machen.
Kaufwertung für Euch: nur für Maniacs und Puristen
Bewertung: 4,5 / 10 Magesh
Ancientblood
is a satanic Black Metal cult from Brazil, lidered by Lord Mantus (also
member of Mysteriis, Darkest Hate Warfront and Lux Ferre), with the
main purpose to spread the black metal wrath worldwide, mixing influencies
of the old school bands like Venom and Hellhammer, Celtic Frost, Bathory,
Burzum and Darkthrone , allied to an anti-human conception.
Discocraphie:
A Fortnight of Pain Demo MC 2000
The Profane Hymns of the Sovereign Darkness Demo MC 2002
Split of Darkness - 4way Split MC with Ankrismah, Accursed and The One
2004
Tracklist: 1. Offer Your Blood For Satan 2. Dark Sovereignty 3. The Enthroned Lord Of The Abyss 4. Profane Devotion |

