DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD Reviews
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DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
nach 6 jahren warten und eigentlich schon längst aufgegebener hoffnung kam vor kurzer zeit dann doch endlich ein neues dark tribe-album heraus. erst noch als cd + dvd angekündigt, ist es jetzt doch nur ein album geworden, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
und leider gab es diese sechs jahre. denn in dieser zeit hatte man genügend muße, die beiden vorgängerlaben, und insbesondere in jerapsunta... wirklich zu schätzen und sie als persönliche lieblinge zu gewinnen. nun kommt das neue album durch die daraus folgende hohe erwartungshaltung kaum an das alte schaffen heran. das ist schade, aber eben auch zu einem guten teil der eigenen wahrnehmung geschuldet. wäre dieses album im unmittelbaren anschluss an in jerapsunta... erschienen, so hätte man es sicherlich ganz anders wahrgenommen - und vielleicht hätte es auch ganz anders geklungen.
stilistisch liegt das album näher am debut an den ufern des wahnsinns, nur selten scheint das zweitwerk auf archaic visions durch. es ist immernoch absolut unverkennbar dark tribe, aber etwas änderte sich schon. vielleicht ist es dem thema geschuldet, oder aber dem besetzungswechsel, ich mag es nicht zu sagen. aber archaic visions klingt über weite strecken melancholischer, nachdenklicher. dies aber natürlich im kosmos von dark tribe; mit dsbm haben sie freilich wenig am hut. grundlegenden gibt es dabei zwei liedarten: besagte melancholische stücke oder aber rasende, aggressive. beide sind für sich genommen stark und haben wiedererkennungswert.
die musik ist nachwievor primitiv und rau, das schlagzeug spielt recht einfache und eingängige rhytmen ohne starke variation, das riffing ist repetitiv und monoton, einzig der gesang ist, wie bei den vorgängern auch wirklich facettenreich. und wie auch schon auf dem vorgänger ist eben jene vokalleistung sehr extrem. alle facetten von aggressivität werden ausgereizt, mal in hintegründigem murmeln und brodeln, mal in schmerzverzerrtem kreischen und schreien. komischerweise kann man hier teilweise wirklich texte verstehen; das klingt an sich wie ein fortschritt, ich empfinde es doch eher als rückschritt, oder zumindest als verlust. war man sich auf dem vorgängern noch nicht einmal sicher, ob überhaupt worte intoniert wurden, so merkt man hier texte, gedanken, formulierungen. das nimmt dem ganzen das animalische, primitive, wofür ich die band schätzte und schätze. obskur und mysteriös wirkt die band jedoch nachwievor, abermals durch kryptische texte und die eigenartige bild- und motivwahl, im allgemeinen durch geheimnisvolles auftreten. als nicht eingeweihter lässt sich der inhalt da kaum durchdringen.
im gesamten fehlen mir aber zwei dinge: zum einen der wahnsinn der vorgänger. was wirklich wie ein vertonter albtraum klang, wirkt hier durchdachter, gezielter. nun gut, es sind jahre vergangen, und dies ist wirklich eine geschmackliche frage. zweitens fehlt aber etwas bandspezifisches, was ich wirklich vermisse: die beschwörenden chöre. diese gaben ihnen früher das letzte stück an morbidität, an fanatischem wahn; hier sind sie nur in einem stück zu hören, und dort klingen sie auch stark nach einer melodie von an den ufern...
FAZIT: für sich genommen ein gutes album, das aber leider vorm hintergrund der vorigen taten an glanz verliert. es hat definitiv seine stärken und auch gute momente, aber es vermag im gesamten kaum mehr so aus der masse hervorzustechen. für mich ein angenehmes treffen mit einem alten bekannten, und daher auch grundsätzlich positiv ihm gegenüber. wenn man aber dark tribe in voller pracht antreffen möchte, dann empfehle ich doch eher in jeraspunta - die rückkehr der tollwütigen bestie, denn der name ist dort wirklich programm.
Review by hateful-metal.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Nach nicht enden wollender Wartezeit ist es nun endlich soweit. Das neue Dark Tribe Album ist da! Sechs Jahre nach dem großartigen und wahnsinnigen Überalbum In Jeraspunta - Die Rückkehr der tollwütigen Bestie gibt es nun Archaic Visions. Da In Jeraspunta damals so sensationell einschlug wie eine Brandbombe war es wohl alles andere als einfach mit dem Folgealbum weiterzumachen, da man leicht Gefahr läuft, sehr viel anders zu klingen, zumal wenn sechs Jahre dazwischen liegen. Dark Tribe ist allerdings das Kunststück gelungen, sich nicht allzu weit von In Jeraspunta zu entfernen aber trotzdem neue Zutaten beizumengen. Archaic Visions ist nicht mehr ganz so verstörend und wüst, da sich einiges in der klanglichen Produktion getan hat, aber auch, weil es immer wieder überraschende melodische Einsprengsel gibt, die es so noch nicht von Dark Tribe gab. Die häufigen wahnsinnigen und hysterischen Hochgeschwindigkeitsangriffe des Vorgängers gibt es zwar noch, allerdings nicht mehr so vordergründig und oft. Archaic Visions ist deshalb allerdings nicht weniger böse und unmenschlich, gerade dann, wenn man Dark Tribe bisher noch nicht kennt, dürfte dieser Black Metal wie ein unkontrolliertes Abschlachten wirken.
Auch wenn Archaic Visions in seiner Gesamtheit weniger laut, harsch und aggressiv als In Jeraspunta ist, so liefern die makabren Riffs in der Kombination mit dem Geschreie, Geknurre und Geröchel dennoch kalten Hass und puren Wahnsinn. Das Lied Denn Wir sind nicht Mensch veranschaulicht dies sehr gut. Das Tempo ist zwar gemäßigt, da mittelschnell und treibend; Doch die grandiosen Riffs, die einerseits eingängig und überschaubar, anderseits aber extrem wirksam und präzise sind, erschaffen in der Kombination mit des Sängers Stimme und dem eindringlichen Schlagwerkspiel eine überaus dichte, nahezu spirituelle oder rituelle Atmosphäre. In When Fear Turns Into Hate und Children of Forgotten Times hingegen ist phasenweise eine sehr vordergründige, melodische Gitarre zu hören, die mich beim ersten Hören überraschte und verblüffte. Denn, wie bereits erwähnt, gab es so etwas in dieser Form bei Dark Tribe bisher noch nicht. Deshalb machte mich diese melodische Gitarre, gerade der längere Part in Children of Forgotten Times, etwas ratlos. Doch je öfter ich ihn höre, umso besser gefällt er mir. Denn trotz aller Melodik und einer gewissen Sanftheit, hat dieser Part etwas sehr ernstes, fast schon endgültiges. Und das passt perfekt zum gesamten Album, das neben aller Härte auch feine, ernste melodische Akzente und Höhepunkte besitzt.
Archaic Visions ist ein morbides Manifest der menschlichen Perversion, welches Dark Tribe exzellent inszeniert und vertont hat. Es ist unglaublich böse und finster ohne auch nur im Ansatz irgendwie künstlich oder übertrieben zu sein. Wie schon In Jeraspunta kann auch Archaic Visions als grandioses Lehrstück dazu dienen, wie kalter und zorniger Black Metal zu klingen hat. Gerade auch, weil Dark Tribe absolut eigenständig klingt und mit keiner anderen Gruppe zu vergleichen ist. Es ist also an der Zeit, dass sich die jungen Gruppen mal an anderen "Vorbildern" orientieren als den altbekannten, unendlich oft nachgeiferten großen Gruppen. Darüber hinaus zeigt Dark Tribe sehr schön, wie man sich mit der Zeit weiterentwickeln kann ohne sich selbst untreu zu werden.
9,5/10
Aceust
Review by Schwarze-News.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Der dunkle Stamm zieht wieder hinaus in die Nacht. Geplagt von archaischen Visionen rüsten sie sich für ihren dritten Feldzug gegen den gesunden Menschenverstand. Ein rasendes Werkzeug der Vernichtung, ein scharfkantiger Monolith, ein gefräßiger Mahlstrom.
Kaum ein Projekt der letzten Jahre hat mich so in seinen Bann gezogen wie Dark Tribe aus Sachsen-Anhalt. So eigenständig und dennoch so urtypisch Black Metal sind Bands selten. Der Vorgänger "In Jeraspunta-Die Rückkehr der tollwütigen Bestie" war ein unglaublich einnehmendes Werk voll hysterischer Aggression und Gitarren, die eher nach gefräßigen Insektenschwärmen klangen als tatsächlich nach Instrumenten. Ein wahrhaftiger Höllentrip der dich immer weiter und weiter verschlingt, bis zur völligen extatischen Auflösung des Selbst.
Stammesriten
"Archaic Visions" bietet hingegen etwas mehr "Melodie" und Abwechslung aber auf keinen Fall weniger Wahn und Hass. Die Schreie sind noch immer so verzehrend und manisch wie in den Vorgängern. Dies in Verbindung mit Dark Tribe´s Vorliebe für puristischen Black Metal, gemischt mit ihrer Hingabe ergibt ein unglaublich kompromissloses und authentisches Hörgefühl.
Aber was genau fühlt man eigentlich beim Genuss archaischer Visionen? Man wird umher geschleudert, es gibt fast keine Atempausen während einem tausend Stimmen in den Schädel hämmern. Hohe verzweifelte Schreie und diese ungemein energetische, ja fast schon ekstatische Wut nehmen den Hörer völlig ein. Kritikpunkte gibt es nur wenige wie ich finde. Es gibt ein paar grobe Verspieler (Nicht viele) auf der CD, aber ich glaube kaum dass man bei solch ekstatischer Musik bei den Aufnahmen kurz innehält um etwas ein zweites Mal einzuspielen.
Die archaischen Visionen sind wie sie sind, pur und unverfälscht. Und genau das vermisse ich so oft bei den Bands heutzutage. Den Willen – den eigenen Visionen kompromisslos Form zu verleihen. Koste es was es wolle, auch wenn es der Verstand ist.
Neben rasenden und pochenden Passagen hält der dunkle Stamm immer wieder mal kurz inne und
Denn wir sind nicht Mensch
"gönnt" eine Verschnaufpause in Form ruhigerer/atmosphärischer Strecken, gesprochener Parts mit spartanischer Instrumentalisierung und komplett unerwarteten Einfällen. Sollten die archaischen Visionen kurzzeitig abklingen, dann nur um einem Minuten später wieder voll in die Fresse zu schlagen. Als Beispiel sei hier "The Wrath of our Tribe" genannt welches von diesem ständigen Wechsel lebt und so eine unglaublich kräftige Intensität erreicht. Es gilt auch hier der Leitspruch: "Bitte bei voller Lautstärke in einem dunklen Raum hören"
Der letzte Song ist ein mehr als würdiger Abschluss dieses Fiebertraums. Vereint er nochmal alles was sich auf dem Album angestaut hat zum mächtigen, finalen Todesstoß.
Fazit:
Dieses Werk ist nichts für Nebenbei, nichts was man im Hintergrund laufen lässt während man irgendwelchen Besuch mit Bier versorgt . Nein, Dark Tribe verlangt deine vollste Aufmerksamkeit, und du solltest dem Stamm lieber gehorchen. Puristischer Black Metal der authentisch die zittrigen Finger ausstreckt und mit Schaumstarren Maul die weit aufgerissenen, besessenen Augen durch den leeren Raum fahren lässt.
Review by evilized.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Visionäre scheitern oft am Unverständnis ihrer Mitmenschen oder zerbrechen, gezeichnet durch jahrelanges, fruchtloses Streben an den Auswüchsen ihrer, rational nicht fassbaren Gedanken. Nostradamus vermochte einst den Geist der Jetzt-Welt zu atmen und wurde verkannt, DARK TRIBE blicken zurück – Visionen vergangener Tage in Ton und Wort.
"ARCHAIC VISIONS" ist anders, nicht in Worte zu fassen
Der nunmehr dritte Langspieler des deutschen Zweigespanns bricht die Brücken zum realem Zeitgeschehen, reißt das Individuum unweigerlich in einen Sog, hinab ins Innerste, versinkend in Klängen deren Brillianz sich vielen nie erschließen wird. "ARCHAIC VISIONS" ist anders, nicht in Worte zu fassen. Die Grenzen zwischen reiner Klangkunst und mentalem, rastlosem Schreiten in der Anders-Welt bröckeln, brechen. Melodie, Dissonanz, Genialität und Wahnsinn verwoben in zwölf atemberaubenden Kompositionen schwarzen Tongutes.
Die wahre Größe von "ARCHAIC VISIONS" zu begreifen erfordert Hingabe, Geduld und Mut. Lohnende Opfer für ein Werk das den Wirbel der Zeit durchbricht …
Review by Arising Realm.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Dark Tribe sind mehr oder weniger schon seit 1997 aktiv. Weniger bedeutet, dass die Band relativ selten ein Album veröffentlicht. Das letzte „In Jeraspunta..." hat mittlerweile schon 6 Jahre auf dem Buckel. Asordis und Paranoth agieren nur noch zu zweit. Drei andere, vorher agierende Sänger sind wieder ausgestiegen. Und in diesem Fall ist das ein Gewinn! Das Gekreische, was die beiden hier abziehen, ist einfach nur noch geil! Abartig. Dark Tribe haben den Spirit des Black Metals am Anfang der 90er Jahre scheinbar völlig verinnerlicht. Es gibt einige wenige sinfonische Momente. Viel wichtiger sind aber die originellen Gitarrenriffs. Hypnotisch und intensiv wie in „I See The Coldness In My Eyes" erreichen nicht mehr viele Bands heutzutage diese Klasse. Auch die monoton-klagende Variante mit gesprochenen, intensiv wirkenden Passagen („Endless Chains") haben die Jungs gut drauf. Pure Raserei wird beispielsweise in „Desperation" geboten. Die reine und abwechslungsreiche Variante des Black Metals. Ein-zwei schwächere, langatmige Songs („Denn Wir Sind nicht Mensch"...) verhindern eine höhere Bewertung und noch mehr Begeisterung. Das soll euch aber nicht davon abhalten, dieses Album anzutesten. Könnte für Schwarzheimer durchaus das Wahre sein.
7/10
Review by Oblivion.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Obwohl Dark Tribe bereits seit über 10 Jahren in der Unterwelt ihr Unwesen treiben, hör ich heut zum ersten Male ihre musikalischen Ergüsse. Bei dieser Masse an VÖs heutzutage ist es auch schwer den Überblick zu bewahren. Dazu fehlt es einen auch in dieser hektischen Zeit eben an genau dieser, jene ungehörten Alben einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Doch diesmal nehm ich mir Zeit für das mittlerweile dritte Full-length Album der Horde und was erwartet mich gleich beim Anlauf der CD? Mit ‚ruhig zurücklehnen' ist hier nix.
Das einminütige Intro "Forgotten One: Part III" leitet bereits unheilvoll die kommenden Werke ein.
Und "When Fear Turns Into Hate" geht auch sofort in die Vollen. Eine bösartige Reise in die Tiefen des Abgrunds, die zwar nur drei Minuten andauert, aber dafür erst einmal einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Unten angekommen, geht's mit "Children Of Forgotten Times" zunächst ruhig zur Sache. Vielleicht gilt der Song auch nur zur kurzen Erholung, denn mit dem darauf folgendem Track "I See The Coldness In My Eyes" wird einem wieder sofort gnadenlos klar gemacht, dass in diesem siebenundvierzigminütigen Höllentrip nicht gespaßt wird. Eine rasende Guitar-Line, welche hier teilweise eine fast schon hypnotische Wirkung erzeugt, ein wütendes Schlagwerk, ein hasserfüllter Gesang. Was will man mehr??? Dieser Song baut sich dazu noch ab der Hälfte der Spielzeit auf wie ein Dämon im orchestralischem Gewand. Als wäre die erste Halbzeit nicht schon teuflisch genug. Herrlich!
Mit "Suicide Is The Light" verschafft man dem Hörer anfangs wieder eine kurze Verschnaufpause. Und kurz heißt hier zwei Minuten, denn danach wird man wieder von allen Seiten voran getrieben, so dass man schon die Macht von "Endless Chains" spürt. Denn hier wird weiterhin mit Feuer gekotzt dass es eine wahre Freude ist. "Desperation" schaltet wieder einen Gang zurück und führt den Hörer in, passenderweise, verzweifelten Sphären. Dieser Song beschwört eine Atmosphäre hinauf, welche auch ohne lästige Keyboards beeindruckend, nein, bedrückend auf einen wirkt. Manchmal wünscht man sich, dass einige Songs nie enden. Hier ist dies der Fall. Mitunter einer der stärksten Songs des Albums.
"The Wrath Of Our Tribe" setzt das Chaos des erlebten Trips weiter fort, so dass man nicht weiß, ob man es überstanden hat oder ob man noch tiefer fällt.
"Praying For Salvation" macht dort weiter wo "Desperation" aufgehört hat. Erlösung gibt's hier aber noch lange nicht. Denn die Reise geht weiter. Tiefer……..
Und zu "Die Sauenjagd Ihrer Majestät" braucht man nicht mehr viel sagen. Hier ist der Name Programm. Voran Voran!!! Hier wird zwar nicht geballert, aber getrieben. Und wie!!
Mit "Endless War" gibt's leider keinen Endkrieg zwischen Gut und Böse, dafür wiederum eine kurze Erlösung der Qualen der Hölle. Oder zumindest einen Versuch. Denn leider schwächelt dieser Track etwas im Vergleich zu den anderen ruhigeren Stücken des Albums.
Aber mit "Denn wir sind nicht Mensch" wird noch einmal klar gemacht, wo wir uns grad befinden. Nicht im Hier. Woanders. Tiefer. Dunkler. Denn wir sind nicht Mensch. Nicht mehr – möchte man meinen.
Fazit: Mit ‚Archaic Visions' ist Dark Tribe ein echter Meisterschlag gelungen. Ein pechschwarzer Ritt in die Hölle. Und das alles ohne Retour! Die Zusammenarbeit zwischen Gitarren, Schlagwerk und Gesang ist nahezu perfekt. Hier gibt's keine unnötigen Filler. Ein durch und durch bösartiges Album. Absolute Kaufempfehlung höchsten Grades!
10/10
Review by metalnews.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Ich habe im Laufe der Jahre eine Schwäche für DARK TRIBE entwickelt, die mitunter sehr ungesunde Züge angenommen hat. Wie kaum eine andere Combo schaffen es die Mannen, Black Metal als Werkzeug für absolut manische Orgien anzuwenden, denen es an teils schon schockierender Intensität nicht mangelt. Besonders "In Jeraspunta - Die Rückkehr der tollwütigen Bestie" versetzt mich bei jedem Auflegen in die Rolle einer gefesselten Opfergabe an irgendeine schamanische Gottheit, die bei einer Prozession in einer Waldlichtung irgendwo zwischen Görlitz und Krefeld dem Tod ins Auge sieht. Deswegen fällt es mir nachvollziehbar schwer, völlig ohne jede Erwartungshaltung in "Archaic Visions", dem ersten Lebenszeichen nach über sechs Jahren, einzutauchen und ein vernünftiges [?] Urteil zu fällen.
Die Panik, dass es DARK TRIBE verabsäumt haben, die Essenz ihres bisherigen Schaffens fortzuführen, findet hier marginale Bestätigung: Das neue Album wirkt in seiner Gesamtheit als lose zusammenhängendes Stückwerk. Vorbei sind die Zeiten, in denen sowohl im Mikro- als auch Makrokosmos einer LP die Geiselnahme des Rezipienten reibungslos verlief. Diese neue, etwas düstere Gangart offenbart aber andererseits das Gespür der Band für Melodien, die nicht von dieser Welt sind. An meinem Lieblingsstück "Desperation" wird das von Anfang bis Ende deutlich, wenn ein absteigendes, in die Unendlichkeit hinein strahlendes Riff ertönt, das einen vollends einnimmt. Die bekannte tollwütige Drescherei von damals wurde hier zwar etwas ausgedünnt, dennoch schlägt ein Titel des Typus "I See The Coldness In My Eyes" fast schon wieder ungewohnt brutal zu. Zwischen diesen beiden Extremen wird jeweils in Detailarbeit hin- und hergependelt, wobei sich viele kleine Höhepunkte herauskristallisieren, die man mit der Zeit wirklich zu schätzen weiß.
Für diejenigen, denen DARK TRIBE noch nicht ein Begriff ist: Stellt euch als Grundlage DEATHSPELL OMEGA in einer wesentlich ungezügelteren und weit weniger mathematischen Variante vor. Den tollwütigen Rest muss man sich eben dazu denken oder noch besser: hören. "Archaic Visions" dient dafür als gute Ausgangsbasis.
5/7
Review by musikreviews.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Bereits seit 1997 schleichen DARK TRIBE durch den schwarzmetallischen Untergrund und haben seitdem drei Demos und zwei Alben veröffentlicht. Mit "Archaic Visions" legt das Duo aus dem sachen-anhaltinischen Kunrau seinen dritten Longplayer vor und der ist, um das Fazit ausnahmsweise mal vorweg zu nehmen, ein wahres Fest für Black Metal-Puristen.
Asordis und Jenseits orientieren sich deutlich hörbar an der zweiten Welle des Black Metals und klingen somit durchaus norwegisch, auch wenn der Sound auf "Archaic Visions" nicht unbedingt klirrend kalt ist, sondern eher mit seiner rohen Urwüchsigkeit überzeugt. Es gelingt der nicht unbedingt einfache Spagat, das Album authentisch rau und völlig unpoliert klingen zu lassen, gleichzeitig aber auch die Instrumente differenziert darzustellen. Von nahezu unproduziertem Staubsauger-Sound ist man jedenfalls meilenweit entfernt. DARK TRIBE verzichten zwar völlig auf Keyboards, jedoch nicht auf dunkle Melodien, die müssen dann eben mit den sechs Saiten der Gitarre erzeugt werden und das gelingt teilweise mit einer Intensität, die einen wohlig erschaudern lässt. Und obendrauf setzt es dann auch noch einen Gesang, der zwischen unmenschlichem Gekreisch und fiesem Gekrächz wechselt.
Abwechslungsreichtum steht im Hinblick auf die Songs weit oben auf der Prioritätenliste. Stumpfes Gepolter steht dabei ebenso auf dem Programm, wie getragene Hymnik, die hin und wieder auch in die Tiefen des Depressive Black Metals abdriftet. Selbst die vermeintliche Monotonie von einfachen, stets wiederkehrenden Riffs und stoischem Getrommel im immer gleichen Rhythmus wird bei DARK TRIBE zu einer scharfen und überaus effektiven Waffe. "Archaic Visions" schlitzt mit rostigem Messer auf und marschiert unaufhaltsam in die Eingeweide, um von dort aus den Geist mit Trübsinn und Verzweiflung zu vergiften.
FAZIT: Roh, garstig, düster, manisch und irgendwie herrlich krank - Black Metal kann so schön sein..
12/15 Punkte
Review by zwaremetalen.com ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Met In Juraspunta - Die Ruckkehr der Tollwuttigen Bestie leverde Dark Tribe in 2004 een cd af die, als ik zo links en rechts op internet rondspeur, goed werd ontvangen. Ik moet bekennen dat ik nog nooit van deze band gehoord had, dus Archaic Visions - hun derde - is mijn eerste kennismaking. Na het beluisteren ben ik toch maar snel op zoek gegaan naar ouder materiaal, me afvragend waar het enthousiasme op gebaseerd was. Want ik kan niet zeggen dat ik superlatieven tekort kom bij het beschrijven van het nieuwe werk.
De black metal van suïcidale, waanzinnige soort roept weliswaar een behoorlijk zieke sfeer op, maar komt toch wat kwaliteit tekort. Sommige nummers klinken on-af en zijn niet bijzonder goed in elkaar gezet. Daarbij rammelt het drumwerk dusdanig dat het irritatie oproept en klinken de gitaren soms vals. Dat zijn van die dingen waar bepaalde bands mee weg komen, maar Dark Tribe mijns inziens niet.
Voor zover ik op basis van een aantal nummers op YouToube een vergelijking kan trekken met de voorganger is er wel wat veranderd in de sound. Er is meer melodie aanwezig en de songstructuren zijn iets catchiër. Dit had een betere plaat kunnen opleveren, maar de totale gekte die doorklinkt in de oudere songs is helaas verminderd. Mede hierdoor is Archaic Visions een album wat best z’n momenten heeft en na een paar luisterbeurten beter wordt, maar uiteindelijk toch een net niet-gevoel oproept.
68/100
Review by earshot ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Mitternacht, eine Lichtung im Wald. Finstere Gestalten haben sich um eine Feuerstelle versammelt, um ihrem archaischen Kult mit Blutopfern zu frönen. Und die Herren Asordis und Jenseits, besser bekannt als DARK TRIBE, liefern den Soundtrack dazu. Nach den Alben „Geboren an den Ufern des Wahnsinns“ und „In Jeraspunta-Die Rückkehr der tollwütigen Bestie“ (welch passende Albumtitel für diese Musik) erscheint mit „Archaic Visions“ das dritte Album der Deutschen Paradewahnsinnigen. „When Fear Turns Into Hate“, das erste Stück nach dem Intro zieht den Hörer sofort in einen schwarzen Abgrund, in dem sein Geist mit furchtbaren Visionen jenseits der Vorstellungskraft gequält wird. Über eine dreiviertel Sunde dauert diese alptraumhafte Reise, ehe DARK TRIBE wieder von ihrem Opfer ablassen.
Atmosphäre, Spirit, diese Begriffe werden besonders im Black Metal Bereich gerne genannt, aber nur wenige Bands schaffen es die für Black Metal so typische Atmosphäre, den Spirit in ihrer Musik wirklich einzufangen. Zweifelsohne jedoch gehören DARK TRIBE zu diesen Wenigen. Selten habe ich, besonders in letzter Zeit, ein so atmosphärisches, intensives Black Metal Album gehört wie „Archaic Visions“. Sicher gibt es technisch versiertere, beim Songwriting abwechslungsreichere Bands, aber diesen gelingt es trotzdem nicht, eine Atmosphäre wie DARK TRIBE zu kreieren, in der der Wahnsinn sich in jedem einzelnen Ton manifestiert.
6,5/7
Review by mortemzine ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Když jsem pred lety úplne náhodou "vybrouzdal" album nemecké formace DARK TRIBE "In Jeraspunta…", byl jsem na první poslech úplne v šoku. Neuveritelne extrémní zvuk, nabitý emocemi a naprosto odzbrojující temnotou, notne podporen neuroticky krákajícím vokálem a brutálne vzteklými kytarami, zaradil toto album do mého pomyslného žebrícku nejlepších black metalových nahrávek všech dob. Proto jiste pochopíte, že má ocekávání a nadeje byly pri vkládání této desky do prehrávace opravdu vysoko.
Snad nejvetší rozdíl oproti kultovnímu predchudci je patrný už na první poslech, a sice, že zvuk nahrávky už není tak extrémní a ani vokál s kytarou už tolik nevystupují z celkového mixu, zkrátka všechno drží zvukove více pohromade. Na jednu stranu je to dobre, protože clovek si alespon rádne vychutná každý nástroj a muže lépe vnímat celou strukturu jednotlivých skladeb, ovšem na druhou stranu musím priznat, že onen "divoký" mix predchozího alba zajímave podtrhoval celkovou agresivitu a i díky tomu zneli DARK TRIBE hodne jinak než zbytek nejen nemecké, ale i svetové black metalové produkce.
Naštestí se ovšem povedlo zachovat charakter jednotlivých nástroju i hlasu, takže "Archaic Visions" perfektne zapadá do celého kontextu tvory DARK TRIBE. Zbesile riffující kytary, které sem tam prejdou i do melancholických melodií, drtivé, témer až crustové bicí a hlavne skrehotave naríkající krik vokalisty Asordise. Díky zmíneným ingrediencím si tenhle pekelný guláš rozhodne s nicím nespletete. Pripouštím, že existují podobnosti mezi tvorbou DARK TRIBE a nekterých amerických ci britských particek (stací vzpomenout na starší tvorbu Kult ov Azazel, Krieg, náladou treba i Reign of Erebus), ovšem ona podobnost je spíše tušená, než nápadná.
Je takovým zvykem obecne v recenzích prirovnávat méne známou kapelu ke známejším koním cerných stájí, ovšem v prípade DARK TRIBE bych si troufl pouze na jeden inspiracní zdroj a už poslední vzdálené pripodobnení, a to k rouhavé ikone Burzum. Asordis nemá svým projevem k Vargovu skrehotu príliš daleko a vubec atmosféra celého alba "Archaic Visions" mi v necem pripomíná výrazne agresivnejší a vzteklejší podobu "Filosofem". Ten tam je vnitrní nihilismus a nehybná masa temnoty "Filosofem", ovšem takový ten prvek destrukce, o kterém mluví hinduisté ve vztahu k temné stránce boha Šivy, ten tam porád je výrazne prítomen navzdory faktu, že jsou obe alba rytmicky a co se týce aranží úplne odlišná…
DARK TRIBE jsou podle mého názoru skutecne jednou z nejlepších, ne-li snad vubec nejlepší nemeckou black metalovou kapelou a težko budou hledat v kategorii extrémního blacku konkurenci. Divokost prítomná na poslední desce nabírá skutecne animálních rozmeru, až má posluchac pocit, že poslouchá skutecne témer tribal black metal. Behem poslechu vám jiste mnohokrát vyvstane predstava jednotlivých hudebníku oblecených do zvírecích masek, jak krepcí s nástroji kolem ohne.
Nenechte se ovšem zmást mým (ponekud podivným) škatulkováním; DARK TRIBE totiž nehrají žádný jednoduchý a primitivní black metal. Celé album má presne nalajnovanou koncepci hlubinné analýzy lidského vzteku, zurivosti a zoufalství. Hudební elementy jsou pak v ruzných skladbách obohaceny i o folkem nacichlé prvky (nevím presne, co je to za nástroj, ale objevuje se i v první skladbe na albu "Nechrist" ukrajinských Nokturnal Mortum) ci sebevražedne ladené melodie. Hlavní težište ovšem spocívá na onech podivných a velmi netypicky vystavených kytarových riffech. Ovšem, když ríkám netypicky vystavených, tak myslím hlavne pro black metal, neb na crust-hardcore scéne jsou takové postupy pomerne bežné.
Secteno a podtrženo: težko budete hledat podobnou záležitost. A práve originalitou i živocišnou bezprostredností jsou DARK TRIBE skutecne jedinecní. Takových kapel zkrátka není mnoho, a pokud už máme to štestí, že tu nejaké jsou, je potreba to náležite ocenit. Pokud má deska nejaká významná negativa, bude asi na dalších posluchacích a recenzentech, aby je objevili anebo možná pristoupili k desce z jiného úhlu. Já osobne pro to však nevidím jediný duvod.
9/10
Review by heavyhardes.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Welch schwere Last müssen die beiden Musiker Asordis und Jenseits auf ihren Schultern tragen, um nun schon zum dritten Mal solch düstere und abgründige Klänge zu kreieren? Bilder von Folter und grenzenlosem Schmerz tun sich vor dem inneren Auge auf, während man den zwölf neuen Kompositionen lauscht, die trotz minimalistischer Inszenierung und der primitiven Produktion eine unheimliche und traumatische Intensität entfalten. Dabei bewegen sich die Musiker eher in getragenen Gefilden, werden gelegentlich etwas hektischer, verlieren sich aber nie in Raserei und Blast-Attacken. Das ebenfalls spartanisch gestaltete Booklet der CD verrät uns nichts über die Botschaft der Musik. Der Hörer bleibt im Dunklen, kann sich nur in seiner Fantasie ausmalen, was da wehklagend aus scheinbar weiter Ferne geschrien und gekreischt wird, während sich pro Titel ein ausgesuchtes Riff in ermattender Sequenz immer tiefer ins Gedächtnis fräst. Das ist wirklich schwere Kost. Und dennoch erscheinen aus all der Finsternis immer wieder versöhnende Melodien, die beweisen, dass selbst in Trauer und Verzweiflung, in Hass und Leid noch Schönheit begraben liegen kann.
Diese Doppelwertigkeit ist es, die das Album aus der großen Menge der Untergrundkämpfer hebt und es interessant werden lässt - die Doppelwertigkeit und die Hingabe der beiden Musiker. Denn man hat tatsächlich das Gefühl, dass hier reale Emotionen Vertonung finden und die Musik von Herzen kommt, was ja im Grunde schlimm genug ist. Ich für meinen Teil möchte daher nicht Asordis und auch nicht Jenseits heißen. Ihre archaischen Visionen sind für eine kleine Randgruppe geschaffen. Denn auch von jenen, die von sich selbst behaupten, gerne Schwarzmetall zu hören, dürfte ein guter Teil bei Dark Tribe an seine Grenzen stoßen.
Review by powermetal.de ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Wie soll man Wahnsinn nur in Worte fassen? Die Musik, die uns DARK TRIBE hier um den Latz knallt, ist schlicht und ergreifend einfach nicht von dieser Welt. Die Messlatte für "Archaic Visions“ haben sich Asordis und Jenseits selbst ziemlich hoch gesetzt, waren "Geboren An Den Ufern Des Wahnsinns" und "In Jeraspunta" doch in Punkto Atmosphäre und Einfallsreichtum kaum zu überbieten. Nun, sechs Jahre später, hat sich bei DARK TRIBE jedoch einiges verändert:
Der Gesang wirkt zunächst klarer und, man glaubt es kaum, verständlicher. Dadurch verliert die Platte jedoch keineswegs an Aggression und Besessenheit. Jedoch fehlt es jenem auch an der Mehrstimmigkeit, die man als Anhänger der Vorgänger doch vermissen wird. Dennoch kann man Verständnis aufbringen, wollte man doch kein "In Jeraspunta Part II" schaffen und sich somit künstlerisch nicht weiterentwickeln.
Den Anfang bildet 'When Fear Turns Into Hate', welches vom gelungenen Intro 'Forgotten One: Part III' eingeleitet wird. Der Song schafft eine sehr dunkle und rohe Stimmung, wirkt aggressiv und besessen. Das treibende 'Children Of Forgotten Times’ und extrem schnelle 'I See The Coldness In My Eyes' können diesen Wahn auch nicht aufhalten. Die darauf folgenden drei Stücke jedoch unterscheiden sich stilistisch überhaupt nicht, wodurch die Platte an Abwechslung sichtlich einiges einbüßen muss. 'The Wrath Of Our Tribe' hingegen wirkt durch das einlullende Schlagzeug diabolisch und morbid. Man weiß, dass etwas Bedrohliches auf einen zukommt. Die restlichen Lieder gehen nahtlos ineinander über und lassen der Abscheulichkeit freien Lauf.
Herauspicken kann man einzelne Songs nur recht schwer, da die Platte als Ganzes gesehen und verstanden werden muss. Nur wenn man jene am laufenden Stück hört und dabei die Augen schließt, schießen einem Bilder durch den Kopf, die man selbst in seinen schlimmsten Alpträumen noch nicht gesehen hat. Das Fazit klingt zwar etwas merkwürdig, an sich jedoch schlüssig: "Archaic Visions" entfaltet seine komplette Wirkung, wenn man es etwas leiser im Hintergrund arbeiten lässt. Nur dann brennen sich die Songs durch die Schädeldecke und entfachen ihre "archaischen Visionen".
Note: 7.5 / 10
Review by Stormbringer.at ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Auch in deutschen Landen gibt es noch einige Black Metal Bands, die selbst mir bisher unbekannt sind. So auch die sächsische Combo DARK TRIBE, die schon seit 1997 existiert und auf immerhin zwei Alben und drei Demos zurückblicken kann. Möglicherweise liegt es auch daran, dass der letzte Streich 'In Jeraspunta - Die Rückkehr der Tollwütigen Bestie' mittlerweile sechs Jahre zurückliegt. Seitdem hat die Truppe nicht mehr viel von sich hören lassen, doch wenn man den Worten des deutschen Underground Label Black Hate Glauben schenken kann, haben DARK TRIBE mit 'Archaic Visions' ein wahres Meisterwerk aufgenommen.
Eingeleitet wird 'Archaic Visions' durch ein drohendes Gitarrenintro in Form von 'Forgotten One: Part III'. Die römische drei steht dahinter, da auf dem Debut 'Geboren an den Ufern des Wahnsinns' aus dem Jahre 2002 die anderen zwei Teile dieser Klangtrilogie vorhanden sind. Weiter geht es mit einem wahren Kracher. 'When Fear Turns Into Hate' bietet alles, was guten Black Metal ausmacht: melodische Riffs, ratternde Doublebass, wütendes Gekrächze und BURZUMsches Wolfsgeheul. Bei diesem Song wird mir langsam klar, weshalb DARK TRIBE in vielen Rezensionen als eine der eigenständigsten deutschen Schwarzmetallgruppen bezeichnet werden. Spätestens beim recht ungestümen 'Suicide is the Light' beweist die Band, dass sie einen großen Wert auf epische Melodien legt. Solch verzweifeltes und gleichsam extatisches Material findet man in der heutigen Szene leider nur noch selten. Umso besser, dass es Truppen wie diese gibt, die den wahren Geist des Black Metals aufrecht erhalten wollen. Das hypnotische und äußerst aggressive 'Denn wir sind nicht Mensch' stellt einen sehr gelungenen Ausklang der Scheibe dar und kann vor allem mit dem häufig eingesetzten infernalischen Geheule punkten. Diese Form des Gesangs gibt es im Black Metal leider immer seltener.
Doch nun genug der ganzen Lobeshymnen. Natürlich hat 'Archaic Visions' auch seine Schwachstellen. Das Material wirkt in seiner Gesamtheit etwas zu gleichförmig und manche Instrumentalparts weisen unverzeihliche Fehler auf. Natürlich kann ein Riff hier und da mal dissonant oder schlichtweg schief klingen, dennoch sollte man es nicht übertreiben. Da hätte sich wohl besser jemand die Mühe des Neueinspielens machen sollen. Soundtechnisch kann man der Band aber keine Vorwürfe machen.
Abschließend kann ich DARK TRIBE für 'Archaic Visions' durchaus mein Lob aussprechen. Eigenständigen und noch dazu gefälligen Black Metal findet man wie vorhin angesprochen äußerst selten, weshalb ich diese Scheibe ungeachtet der oben genannten Kritikpunkte jedem Metalhead empfehlen würde, der etwas mit leicht experimentellen Truppen wie ARCKANUM und NAGELFAR anfangen kann. Ich kann euch versprechen, dass die Opferungen und schamanischen Rituale, die in den Texten der Band behandelt werden, in eurem Kopf lebendig sein werden
Note: 3.5 / 5
Review by baileysmmcreamy.blogspot.com/ ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
I'm not often one for the depressive-sounding stuff in black metal, all these droning chords and sob story lyrics just taking up precious time when I could be listening to a fierce-as-fuck blast beat or a gnarly-ass militant satanic riff. I'll try anything though and when I heard this album playing in a local record store I loved the darkly epic riffs. The fact that they share a country with such bands as Negator, Mor Dagor, Wolfsmond and Endstille, which is called Germany, sealed it. Although they sound nothing like those, I just can't turn down a song title like 'Denn wir sind Nicht Mensch.'
The vocals are either funereal mutters or the high-pitched screams you associate with the DSBM scene. The drums tread softly and steadily, simple rhythms that just provide a frame for the atmospheric guitars. The bass walks or rather ambles gently along, contributing with the drums to the rumbling backdrop to the guitars. It's all about Asordis. He's the guy playing the low, throbbing riff mumbles and the keening melodic chords. At some times it sounds like Sargeist and at others beyond to full-fledged DSBM. His fingers must be moving pretty fast and pretty precisely to create the wall of catchy empathy flowing from songs like 'Children of Forgotten Times' and 'Suicide is the Light', the riffs for which get almost choral or symphonic at times.
This is set apart from the utter ocean of black metal in this style by the extensive catalogue of ideas here. It's almost like in the first half a depressed track is always followed by a more gritty one. The nihilistic patter of 'When Fear Turns Into Hate' travels to the almost post-black atmospheric indulgence of 'Children of Forgotten Times.' 'I See the Coldness in My Eyes' uses a menacing and repetitive bouncing riff to unsettle the listener before 'Suicide is the Light' brings a bleak and watery dawn of downcast riffs, croaked vocals and hissing cymbals. Which is followed in turn by the sinister growl of 'Endless Chains.' Just to prove my point.
It's a top heavy album though, with 'Desperation', 'Die Sauenjagd Ihrer Majestaet' (best song title on the album mind) and 'Endless War' floating past a bit and the schizophrenic song structure of 'The Wrath of Our Tribe' not really having the sort of sieg the band might have wanted from its interchange of subterranean ambience and grimy wrath. The lamely titled 'Praying for Salvation' is a musical highlight of the album though, beautiful, weeping tremolo riffs and pained vocals threatening to strip the orthodox black metal hairs temporarily from my chest and make me forget my mulling over the vocal excellence of Gaahl versus his douchebag persona.
In terms of composition and cohesiveness it's a bit of a nutty, out-there record, but the emotional atmosphere breaks clearly through the many-coloured carapace. This isn't my walking to work, get Jon misanthropic and appreciative of technical capability early in the morning black metal. But for a dimly lit room, and a filling ashtray, there are far worse companions than this.
Review by heavymetalcosmos ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Black metal needs to disturb you, needs to mess you up, needs to haunt you and needs to twist you. Black metal’s essence is non-conformity, uniqueness and disturbance, not the melodic orchestral manoeuvred mass contribution to musical revolution, but evolution to create dis-order and reorganise chaos within and without their attendees. So when you are still here after this musical decomposition, than maybe it is time for you to darken your tribe and give yourself in or over to the “Archaic Visions” of these German black metal band.
A more suitable band name can’t be used to describe this mind-absorbing and mind-abusing progressive, futuristic, but also raw and primitive style of black metal. Dark Tribe plays raw and un-produced black metal with a harsh and crisping guitar sound. Here stops the standard comparison with most of the other black metal bands in the genre, while all other parts of the music are strange, weird and out of the extraordinary. First of all the drums are a-rhythmic, not contributing to the lines of the songs and displaying a weird, but also aggressive confusing desperation, that ranges from fast pounding drums, to endless continuing breaks, that take away your straightforward approach and bend yourself left and right to endless tribal darkness. Vocals at first listening(s) will distract you and your attention from the musical sights of Dark Tribe’s black metal, but once you are used and heard them more often, also this part will fall into place and path the way of disorientation completely on your trip to this musical journey of desperation, sorrow and perdition.
Since Enslaved and Nachtmystium have gathered a poppy song status, it is time to dig out the dark depth waters of the abyss to discover true and pure mind-abusing black metal bands that are still loyal to the real spirits of the music in favour of the progressive floyd-ish aspects of this musical genre. Give yourself the time to explore these undiscovered places and in time and space you will be rewarded with true extraordinary beauty.
Black metal is about manipulating emotions and feelings, not about techniques and production. A fantastic twisted third album of Dark Tribe!
BLOODCORPSE 9,5/10
Review by vehementconjuration.com ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
The few snippets I've heard of Dark Tribe's previous effort from 2004 (In Jeraspunta...) provided somewhat different sound what the band offers now on their third full-length, Archaic Visions, that has been under work for the last six years. While the second album provided a massive wall of chaotic music with some absurdly weird clean vocals, Archaic Visions seems more stripped down, organic and, well, normal black metal.
Without going further into assumptions what led to this slight change in direction, I can still assure that Archaic Visions is maniacal in its own way. There is something magical in these simple atonal melodies and riffs fired with dominant role in the production - indeed, the guitars are in main role, backed by barbaric drumming. Vocals are plain weird high-pitched screeches and mutterings, fitting to the overall unique atmosphere of Archaic Visions well. At times, for example during "The Wrath of Our Tribe" and "I See the Coldness in My Eyes", I'm reminded of the furiosity of Vordr, and at times the album delves in a lot more wistful, mid-tempo wanderings.
It's been a while since I've reviewed an album that really sends chills down my spine and, ladies and gentlemen, here is an album that manages to rise to such enthralling levels of beauty: the sudden melodies full of sorrow on "Suicide Is the Light" are responsible for it the most but I wouldn't underestimate the power of e.g. "Children of Forgotten Times" and "Desperation" either. By the way, if you are confused by the song titles leaning on suicidal themes, don't expect any generic Hypothermia clone here, this is far from deserving the DSBM tag. I would categorize this as desperate, demented and archaic black metal, or something along those lines.
There's some compositional stagnation on the latter half of Archaic Visions - e.g. "Praying for Salvation" follows the previous tracks' pattern a tad too closely and "Endless War" could do better with a shorter running time - but the album still ventures enough deftly to the very end - after all, the insanity captured onto the record is always interesting to hear even if every moment isn't made of pure gold. If not the best album of the year, close to the top releases anyhow.
4 / 5
Review by metalteamuk ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Reviewing this back-to-back with the new Deathspell Omega has been an interesting experience and one that for me, has really underlined a few inclinations I've been entertaining with regards to the whole black metal genre. On the surface, this has every box ticked for a gnarly, underground experience - unashamedly OTT rhetoric (this album is destined to take me '...one step closer to complete and utter insanity' apparently) and a classic Darkthrone 2-piece line up. Hell, it was even recorded by the aptly-monikered 'Angel of Doom' who as worked with Katharsis and Morrigan amongst others. And lo, all the ingredients are in place - the vocals are a hellish shriek and the sound is laced with that classic 'hiss 'n' rumble' corrosiveness that lends Katharsis much of their sonic menace. But do you know what? As much as it pains me to say this, it's also all rather dated, safe and quaint.
Yes, I am afraid that the brand of melodic lo-fi black metal unleashed by Dark Tribe sounds about as threatening or edgy as the latest Saxon album. As much as messrs Asordis and Jenseits undoubtedly wish otherwise, 'Archaic Visions' is an astoundingly lightweight affair, bereft of any real sense of danger or threat that so characterises the most effective acts within the genre. Indeed, for all of the yelling about psychotic trauma and the 'absorbing abyss', this is some of the most tritely melodic material I have heard in years. 'Endless War' for example plays out a harmonized refrain that essentially sounds like a slowed-down latter-day Iron Maiden riff. The end of 'Children of the Forgotten Times' is positively bouncy whilst 'Suicide is the Light' boasts a central theme that is undeniably uplifting.
This isn't to suggest that Archaic Visions is bad per-se - it isn't - but the fuzzy, comforting accessibility of the material does feel at odds with the portrayal of the band as underground black metal hate-machines. At points, it's heavily reminiscent of Peste Noire's much lauded debut album but somehow lacks the palpable sense of menace and lunacy that elevated the Frenchmen's brand of melodic underground black metal beyond the ordinary. For sure, there's enough absorbing passages within 'Archaic Visions' ('When Fear Turns Into Hate', 'Desperation') to make the album worthy of at least passing interest but perhaps no more than that.
Review by imperiumi.net ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Jo vuodesta 1997 asti toiminut Dark Tribe operoi black metalin monimuotoisella kentällä. Viime vuonna saapunut kolmoslevy Archaic Visions antoikin odottaa itseään miltei kuusi vuotta. Onko odotus sitten ollut vaivan arvoinen? Eräiden näkemysten mukaan kyllä, joskin tässä kohtaa tohdin olla täysin eriävää mieltä.
Jos levy jo starttaa niin kämäisellä säästöbudjettiluokan riffillä, ettei pahemmsta väliä, ei ensimmäinen mielikuva levyn annista ole kovinkaan positiivinen. Kun tähän yhdistetään tökerö, ohut ja ankea kitarasoundi, ja jostain taustalta kuuluvat korkeat kirkunat, ei meno varsinaisesti vakuuta. Kun vielä rumpujen soittopuoli kuulostaa lähinnä krapulaisen juopon heilumiselta, jättää soitto lähinnä toivomisen varaa.
Oikeastaan koko levy tuntuu pitkästyttävältä matkalta yhdentekevien tai suorastaan huonojen biisien seurassa, mitä nyt aivan viimeinen raita tarjoaa omalla tavallaan pari astetta paremman kokemuksen kiinnostavien yksityiskohtiensa takia. Suuri osa levystä on kuitenkin melkoisen kämäistä, ankeaa tai muuten vaan mitäänsanomatonta bm-rupuilua, josta meikäpojan on vaikea keksiä mitään positiivista sanottavaa.
Suoranaisen paskan ja alemman keskitason välillä liikkuvaa levyä voi suositella lähinnä vain keräilijöille, ja heillekin vain kuulosuojainten kanssa paritettuna.
BLOODCORPSE 3,5/5
Review by Chaosvault ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
(Nie)znani piewcy wszystkiego co piekne w ludziach, przyrodzie i zyciu – panowie z Dark Tribe - powrócili po szesciu latach milczenia ze swoim trzecim krazkiem. Czekalem na niego dlatego, ze po swietnym debiucie zaostrzyli mój apetyt swoja druga plyta o uroczym tytule. Poza tym, tak jak Ci Niemcy tez lubie wszystko co piekne w ludziach, przyrodzie i zyciu. Niszczyc.
Dark Tribe prezentuje nam na "Archaic Visions" 47 minut muzyki, która anihiluje jakiekolwiek poklady empatii, pozytywnych uczuc, czy milosci do otaczajacego nas swiata. Agresywna muzyka ocierajaca sie o kakafonie, nie stroniaca jednak od melodyjnych na swój upiorny sposób, blackowych riffów. Do tego chory wokal, który pewnie mozna by opisac setka przymiotników, ale tak naprawde ten jeden wystarczy, bo mówi o nim wszystko. Kurwa, wiecie co? Dla odmiany nie bede sie silil na jakies dumane i dymane porównania. Po prostu posluchajcie "Archaic Visions". Jedyne co powiem – a i tak nakieruje to tylko tych którzy znaja dokonania Dark Tribe – to to, ze w porównaniu do chociazby plyty numer dwa lepsze jest brzmienie, przez co mozna odniesc wrazenie, ze zespól nieco stracil na swojej pierwotnej agresji. "Nieco", bo dalej loi dupska i wylewa ze swoich trzewi nienawisc do wszystkich i do wszystkiego.
Jesli nie znasz Dark Tribe, kup ten krazek. Zobaczysz jak smieszne bylo Twoje dotychczasowe : "nienawidze swiata i napisze o tym wiersz". Jesli Niemców znacie, to równiez sie w plyte zaopatrzcie , jednak z malym zastrzezeniem : sa 6 lat starsi.
Ocena: 8.5/10
Review by blackterrormetal.com ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Se siete degli affezionati di BTM, sicuramente ricorderete i Dark Tribe ed in particolare il loro secondo album in studio: "In Jeraspunta". Quel disco, uscito sul finire del 2004, è un capolavoro assoluto di black metal caotico e avveniristico che negli anni non ha perso il suo smalto. La band, dopo aver avuto un buon riscontro di critica, è rimasta nell'ombra e anche a livello di vendite non è andata bene come avrebbe meritato. Siamo nel 2010 e sono passati quasi cinque anni, la line-up è cambiata e anche il suono della band pare oggi diverso, addirittura pare aver perso un po' di personalità: i Dark Tribe oggi sono più adolescenti di quelli di ieri.
L'ossatura rimane la medesima: testi e musica orientata sul filone atmosferico e occulto, riff di chitarra semplici, no tecnica, no fronzoli. Si tratta di black metal cupo e puro, che però non è caotico e carismatico come nel secondo album. Oggi i Dark Tribe paiono ridimensionati, semplificati e da subito si capisce che, tolta la caratteristica caotica, c'è spazio anche per qualche riff melanconico.
"Archaic Visions" è un disco, nel complesso, ampiamente sufficiente, ma che risente dello splendore dello scorso album. La band ha semplificato tutto e ha perso un po' di carattere. La ricerca di innovazione che troviamo nel passato è stata quasi totalmente abbandonata, per dare spazio a sonorità molto più comuni ed orecchiabili.
Non mancano i bei riff e la voce del cantante continua ad essere espressiva; risultano essere come un incrocio fra i vecchi Secrets of the Moon, ma con la voce acidula alla Burzum.
Il ritorno dei Dark Tribe, dopo tanti anni, non ci restituisce la stessa grande band che ci era parsa in passato, ma pur sempre un disco solido e dalle buona atmosfere: del resto, i capolavori, si fanno una volta sola!
Review by Mmusiquemachine.com ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Archaic Visions is Dark Tribes' 2010 release from Black Hate Productions. Formed in 1997, this is the bands third full length release. Dark Tribe, who are manned by Asordis and Paranoth accordingly, has been previously (and still) labeled under the Black Metal (or in their own words "insane black metal") moniker, but on Archaic Visions we find a depressive bent too.
One element that stands out on every song is the musicianship. This is a band that plays tight. No sloppy chords or muddled production. The guitar riffs are razor sharp, drums are thunderous and time changes precise. Added to that are vocals that drift from deep and growling to an unbelievably unnerving scream. The songs themselves are familiar in an obscure way. They sound (and feel) like you've heard them before sort of like a strange folk song, the melodies and rhythms stay in your conscious.
While some may find the band veering somewhat from earlier releases, at least in intensity, the roots and vision are still there. Songs like "When Fear Turns Into Hate", Children of Forgotten Times", "Desperation" and "Die Sauenjad Ihrer Majestat" show the diversity of Dark Tribe. Is it the "insane black metal" that punctuated previous material, yes and no; but give the band credit for exploring and expanding their repertoire.
3/5
Review by Metal-Archives ![]()
DARK TRIBE - ARCHAIC VISIONS CD (Black
Hate Productions)
Dark Tribe have not let us down!
Instead of trying to recapture the glory of In Jeraspunta, Dark Tribe has created an all new CD with unique song structures, mind-bending riffs and more of their crazy-ass drum lines. A completely new mood circumvents this outing, leaving much of the rabid, intense hatred in exchange for a more sorrowful and oppressive sound. Not to say that these guys have calmed down in the least, listen to Denn Wir sind Nicht Mensch and try to tell yourself that you didn't hear a completely fucked up, and even intimidating, piece of music.
On a personal note, I expected this CD to be more of the same: chaotic, hateful and confusion-inducing. I expected to hear new versions of Iron Grave and The Seed. What we get is all-new array of mind pounding music. Heart-beat drums with raspy voices behind them, riffs that bend and stretch as the song progresses, and long passages that seem to grow and swell with dark emotion and that appear to never want to end. This are some of the things that will be heard on this album.
Although I have emphasized how different this CD is from it's predecessors, some aspects of the music, including the playing of the instruments themselves are still very "Dark-Tribe-y". It's hard to place your finger on what that really means. The vocals themselves are still absolutely nuts. They continue with the jagged and non-melodic vocal patterns that persist through their music, but give up their high-intensity "man on fire" style of singing for the most part. Although I have always been a fan of that style, I find myself very much liking these new extremely forceful sounding vocals. I couldn't imagine a human screaming so HARD if I didn't hear it on this CD. Also gone are the chants, replaced with a kind of raspy grumbling heard in the background of some of the songs. The guitars... ah, you really just need to hear them. I mean... I really can't put it into words. Beautiful as always. Drums are still using the haphhazard and unusual beats that sound as if they should never be the backbone in a song, yet compliment the music perfectly. All of these instruments together, including the bass, combine to create an aural experience that cannot be heard elsewhere but in Archaic Visions.
Each song seems to create it's own mood, although many of them build on eachother. Some songs are easily heard and appreciated on the first listen, such as The Wrath of Our Tribe, which has some of the most amazing cymbal work I've heard in a song. Other songs take many listens to truly be able to appreciate, like the afforementioned Denn Wir Sin nicht Mencsh. But, much like In Jeraspunta, this CD does not grow onto you; it grows into you, and in return you grow back into it. Well worth many listens, as the 10th time you hear this CD, you will enjoy it 10 times more than your first listen. Definately on par with their magnum opus, and worthy of the Dark Tribe name.
Hails!
95% M. Smith
Discocraphie:
DARK TRIBE - I CD (2002 selfreleaed)
DARK TRIBE - In Jeraspunta CD (Black Hate)
DARK TRIBE - Archaic Vsions CD (2010 Black Hate)
Tracklist: 1. Forgotten one: part III 2. When fear turns into hate 3. Children of forgotten times 4. I see the coldness in my eyes 5. Suicide is the light 6. Endless chains 7. Desperation 8. The wrath of our tribe 9. Praying for salvation 10. Die Sauenjagd Ihrer Majestät 11. Endless war 12. Denn Wir sind nicht Mensch |

