Review by Eternity Magazin
Dark Tribe - Geboren an den Ufern des Wahnsinns (Black Hate Productions) 71:14min
Mit ihrer ersten CD "Geboren an den Ufern des Wahnsinns" zeigen Dark Tribe schon, das ihnen ein grosses Potential vorbehalten ist. Mit dieser Eigenproduktion präsentieren die drei Männer um Neuschulz, dass innovative Musik im deutschen Untergrund noch immer vorhanden ist. Darkt Tribe spielen eine sehr eigene Mischung aus rohen Black Metal, melodischen Dark Metal Untermalungen und melancholischen, teils mit "Chören" untermalten Parts. Dazu gesellen sich, wie beim zweiten Song Ripping, Gitarren und Schlagzeug Rhytmen, die ein bisschen an monotone Industrial Veröffentlichungen der 80iger erinnern. Diese sehr eigene Mischung wird wohl nichts für Trendies oder Leute sein, die nur in Schubalden Kategorien denken. Doch für Fans von Musik, die ihren sehr eigenen Stil hat wird diese CD ein Muss sein. Dem wird auch viel geboten für eine Eigenproduktion. Sage und schreibe 17 Lieder mit eine Laufzeit von 70 min. gibt es auf diesem Silberling. Was will das dunkle, animalische Herz mehr?!
Review by Hellpike Mag
Dark Tribe - Geboren an den Ufern des Wahnsinns (Black Hate Productions) 71:14min
Uh, this is EVIL !! Esp. the clear voice of the choirs are really evil and gives that album a mystic atmosphere. I guess that I´m not able to describe that unholy sounds, but imagine a mix of crushing black metal with dark moments of some ambient music ! Every song has another dark aura, one of the darkest is "Fireborn", between others ! I guess the drums werde done with the help of a home pc, but that´s not bothering one single second! You have to understand extreme music of bans like Countess, Open Grave, Forn Beast, etc to get a clue what Dark Tribe is all about ! As far as i can remember, the current line up is completely differant than on that album, so I´m eager to hear the new stuff and to see their new way ! The CD features17 (!!) tracks and has a playtime of more than 71 minutes. Boring parts are not to find. So, beware: mental illness and visions of suicide and genocide will leave in your mind after listen to that strong album of this German brain-slaughters ! The CD is pro-done, comes with 8 pages booklet, a great get-up and is done by the band! To write to the band you just have to cut your veins and drop the bloody lines to: U. Neuschulz, Immekather Weg 13c, 38486 Kunrau, Germany, and don´t forget to ask for the price of this brainwashing album! (Note one of the guys behind Dark Tribe told me: the album was released in march 2002 and was/is limited to 500 copies. Ony few exemplares are left, so hurry to get one ! Also worth to mention is that some mailorders didn´t want to sell this CD due to its sikk sounding!! The next album will be released this summer, hope they keep that illnes..)
Review by Blooddawn Mag
Dark Tribe - Geboren an den Ufern des Wahnsinns (Black Hate Productions) 71:14min
Manchmal tut es wirklich gut zu sehen, dass es tatsächlich noch jemanden da draußen gibt, der etwas Eigenständiges wagt! Mit "Geboren an den Ufern des Wahnsinns" der Deutschen von DARK TRIBE erreichte mich das in meinen Augen bisher beste BM Underground Release des Jahres. Als ich die Scheibe das erste mal hörte, kam vorerst nur ein Wort über meine Lippen: Krank! Durch zehntausend Verzerrer gejagt schlagen einem eisig kalte und vor Hass nur so triefende Laute entgegen, die ansatzweise an alte BURZUM oder DARKTHRONE Sachen erinnern. Allerdings agiert man hier bei DARK TRIBE noch eine ganze Portion krasser. An den Ufern des Wahnsinns wird hier eine nervöse und apathische Atmosphäre aufgebaut, die in meinen Augen bisher einzigartig ist. Nachdem ich mir das Ganze 4-5 Mal angehört hatte, änderte ich das Attribut von "krank" in "genial". Ja wirklich, DARK TRIBE haben hier unvorstellbare Arbeit geleistet und das mit den simpelsten Mitteln! Begleitet wird der Zornesgesang sehr oft von einem melancholischen Hintergrundgesang, der ein ekstatisches Element mit einbringt. Der Klang ist recht schwer zu beschreiben, aber zu diesem ekstatisch-melancholischen Singsang, der manchmal ein wenig an das beschwörende Murmeln eines Medizinmannes erinnern mag, muss man sich nervös-surrende und absolut psychopathische Gitarrenmelodien hinzudenken, die zwar melodisch sind, aber gleichzeitig ein extremes Maß an Kälte aufweisen und einen schlicht und einfach nervös machen, innerlich aufwühlen und andererseits diesen ekstatischen Anklang umso mehr unterstreichen. Wenn man sich hierzu noch die krass verzerrte Stimme Neitzels hinzudenkt, ergibt sich ein - ich kann es gar nicht oft genug sagen - einfach einmaliges und mitreißendes Gesamtbild, was mich in diesem Maße bisher nur bei vergleichbar bei den schon erwähnten BURZUM und DARKTHRONE Sachen tangieren konnte. DARK TRIBE haben es geschafft, hier ein Werk zu erschaffen, welches wie kaum zuvor erlebt an der eigenen Psyche nagt und vollkommen auf einen einwirkt. Der aufgewühlte und zugleich bedrückende Zustand, den diese Musik mit sich bringt, ist wirklich bemerkenswert. Und vor allem innovativ! Was mich zuerst ein wenig gestört hatte, war, dass die meisten Lieder auf dem Silberling im Prinzip gleich klingen. Was ich zuerst als Manko niederschreiben wollte, habe ich nach mehrmaligem Hören vollkommen umgeworfen: Durch den niemals abreißenden Strudel an ekstatischer, chaotischer Apathie wird der Eindruck, den die CD hinterlässt, nur noch unterstrichen.Ich möchte "Geboren an den Ufern des Wahnsinns" deshalb sogar als ein Album bezeichnen, das man als Gesamtheit betrachten sollte. Einzelne Lieder herauszupicken, wäre meiner Meinung nach nur halb so gut. Und in der Tat glaube ich auch den Bandnamen in die Musik hineininterpretieren zu können - beziehungsweise umgekehrt -, denn die Musik erweckt zumindest bei mir Assoziation an Rituale eines Urvolkes, vor allem wegen der oben erwähnten Kombination aus Gitarrenmelodien und Singsang.Die interessanteste Scheibe, die ich dieses Jahr bisher in den Händen hielt. Das 70minütige Werk kann man für 10 Euro inkl. Porto und Verpackung bei Neuschulz, Immekather Weg 13c, 38486 Kunrau ordern. Und diese 10 Euro lohnen sich auf jeden Fall!
Review by Metalkatharsis
Dark Tribe - Geboren an den Ufern des Wahnsinns (Black Hate Productions) 71:14min
Lieblos und roh wird einem bei dieser musikalischen Ausgeburt schon in den ersten Sekunden mitten in die Fresse geschlagen. "Geboren an den Ufern des Wahnsinns", das glaube ich bei dieser CD nur zu gerne, denn dieses dreckige Geschrei ist bestimmt nichts für Leute, die gerne bei voller Zurechnungsfähigkeit Musik hören und fühlen. Hier auf einzelne Songs einzugehen wäre mit wenig Sinn behaftet, da man diese CD im Ganzen hören, im Ganzen fühlen muss, wenn man denn überhaupt dazu in der Lage ist, denn ich bin mir sicher, dass das nicht jeder kann und sich das auch nicht jeder antun möchte. Ist auch besser so, denn was wäre Musik noch wert, wenn jeder dahergelaufene Arsch sich an ihr erfreuen könnte, sofern hier von Freude die Rede sein kann. Dark Tribe präsentieren hier eine geballte Ladung Hass, denn was anderes ist, wie man in ihrem Booklet lesen kann, auch gar nicht übrig geblieben. Der rauschende Teppich, welcher unter dem Geschrei liegt, wird hier und da mit eingehendem, ruhigen chorähnlichem Gesang, belegt, mit welchem die Gitarren harmonieren, welchen sie immer wieder aufgreifen. Man spürt, dass hier noch mehr, als nur der Hass im Spiel ist, nämlich Angst! - "Die Angst vor dem eigenen Wahn" ist für viele wahrscheinlich ein gänzlich unbekanntes Gefühl, nicht aber für Dark Tribe, welche diese Angst, wie mir scheint, über ihre Musik darstellen wollen und auch tun. Die Melodien, welche auf der ganzen CD zu finden sind, erinnern an Flucht und Angst, lassen Fluchtgefühle aufkommen, Flucht und Angst vor dem Wahn, aber führt genau diese Flucht nicht zum Durchdrehen, zum Verlust des Verstandes? Ausruhen ist bei dieser CD nicht angesagt, denn beinahe jeder der 17 Songs lässt den Puls rasen, einem den Atem nehmen. Wenn man denkt, man könnte sich kurz ausruhen, weil ein Song weniger dahingeknallt wird, sondern einen in einen apathischen Zustand reißen möchte, schmettert es einem nach kurzer Zeit wieder mit voller Wucht in dem Magen. So muss das sein, Wut und Hass müssen sich aufbauen, Zeit haben, um sich zu entfalten, um dann loszupreschen. Wer auf dieser 70-minütigen CD, welche im März 2002 von Dark Tribe veröffentlicht wurde, nach musiktechnischen Höchstleistungen, sucht, wird wahrscheinlich verzweifeln, denn ausgefeilte Gitarrensoli sind hier nicht zu finden. Sowieso ist diese Scheibe nichts für kleinkarierte Arschlöcher, die sich ihre Mäuler zerreißen wollen, weil ein paar Gestalten, fernab von irgendwelchem "Weicheigedudel", ihr eigenes Ding durchgezogen haben. - Hier heißt es fühlen und vielleicht sogar verstehen! Aber das wird sicher nich vielen möglich sein.. Texte? - Sind für Dark Tribe bei ihrer Musik nicht von Nöten und mehr als ein paar Wortfetzen, die ich mir wahrscheinlich auch nur einbilde, sind nicht zu verstehen. Emotion braucht keine Texte, Texte würden in diesem Fall nur einschränken, zumindest wenn es darum geht, seine Emotionen und Gedanken kraftvoll herauszuschreien oder schmerzhaft wimmernd auszuleben. Außerdem gibt es Dinge, die keiner Worte bedürfen, Dinge, die man vielleicht auch gar nicht erklären und aussprechen kann, die man gar nicht aussprechen will, weil die meisten Idioten es gar nicht wert sind, dass man sie an die eigenen Gedanken lässt. Interessant zu lesen sind aber die paar Sätze, die man im Booklet finden kann. - Ein Anstoß, vielleicht auch eine Hilfe zum Hören der CD. Ungekürzt gibt es diesen Text übrigens auf der Internetpräsenz der Band zu lesen: www.darktribe.de. Ansonsten ist das Booklet nicht besonders beeindruckend, es ist eher rotzig, wie die Stimme der Bestie! Schlechte Druck- und Bildqualität. Aber irgendwie passt das zur Musik! Ein hübsch verschnörkeltes Booklet wäre hier fehl am Platz, es würde nicht wirken, höchstens von der Musik ablenken und das würde ich nicht für gut erachten, denn hier heißt es "ganz oder gar nicht"! Wenn ihr also meint, ihr wärt dazu geschaffen, euch diese CD anzuhören, dann besorgt sie euch! Heult hinterher aber nicht rum, dass sie nicht mehr als krankes Geschrammel wäre! - Ich habe euch gewarnt! S.
Tracklist: 1. The Older Ones 2. Ripping 3. Scream My Bloody Face 4. Fireborn 5. The Lie of Salvation 6. Cry of Demention 7. The First Twin 8. Dark and Insane 9. The Second Twin 10. Point of Return 11. Burning Sun 12. Waraq 13. Far Away Lakes 14. Dark Tribe 15. When This World... 16. Forgotten One: part I 17. Forgotten One: part II |

